Rettungsdienste stellen sich auf Dicke ein

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Rettungsdienste in Hessen stellen sich auf Dicke ein

Frankfurt - Hessens Gesundheitswesen stellt sich auf die steigende Zahl schwergewichtiger Patienten ein.

Fast jeder Zweite im Land ist nach Angaben des Sozialministeriums zu dick, viele davon krankhaft fettleibig. Krankenhäuser und Rettungsdienste verfügen für ihre Behandlung über spezielle Hilfsmittel oder bieten Operationen gegen extremes Übergewicht an, wie eine dpa-Umfrage ergab.

In ganz Hessen sind „Schwerlast-Rettungstransportwagen“ im Einsatz. Sie sind mit Rampen oder Seilwinden ausgestattet, um die Patienten zu bewegen und haben Tragen, die bis zu 725 Kilo aushalten. Dem Sozialministerium zufolge fuhren sie allein 2008 rund 800 Einsätze.

Hintergrund-Info

83,6 Kilogramm bringt der durchschnittliche erwachsene Mann in Hessen auf die Waage. Frauen lagen mit 68 Kilogramm im vergangenen Jahr ebenfalls in etwa im Bundesschnitt (Männer: 83,4, Frauen: 68,1). Die Durchschnittsgrößen betrugen 1,78 und 1,65 Meter.

Der Berechnung des so genannten Body-Mass-Index (BMI) zufolge waren demnach 56,5 Prozent der hessischen Männer übergewichtig und stark übergewichtig (BMI von 25 und mehr). Bei den Hessinnen waren es nach der Formel für das Verhältnis von Körpergröße und Gewicht fast zwei von fünf.

dpa

Quelle: op-online.de

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