Mehr als 78 Prozent der Leser für diesen Ort

Rettungskarte hinter die Plakette

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Offenbach - Rettungskarten für Autos sind unumstritten. Auf einen Blick kann die Feuerwehr bei einem schweren Unfall sehen, wo sie die Rettungsschere ansetzen kann.

Denn moderne Wagen bergen mit Airbags, Karosserieverstärkungen, Hybrid- oder Elektrosystemen zahlreiche Gefahren für die Retter. Die Rettungskarte zeigt alle Konstruktionsdetails. Bloß: Wohin damit?.

Im Februar hat unsere Zeitung den Hainburger Unternehmer Kurt Koch vorgestellt, der für seine patentierte Idee des „SafetyBags“ wirbt: eine selbstklebende Sicherheitstasche, die hinter der Feinstaubplakette an der Frontscheibe angebracht werden kann. Und wir haben unsere Leser zum Online-Voting aufgerufen: Wo oder wie sollte die Rettungskarte hinterlegt oder abrufbar sein?

Das Ergebnis ist eindeutig: 78,3 Prozent sind dafür, die Rettungskarte nach Kochs Idee als gefaltetes DIN-A4-Blatt hinter der Feinstaubplakette zu platzieren. Unter der Sonnenblende, wie es etwa der ADAC propagiert, können sich 12 Prozent die Karte vorstellen. 4,4 Prozent meinen, man sollte die Informationen für die Feuerwehr als sogenannten QR-Code etwa im Tankdeckel abrufbar machen. Die Software „Silver DAT FRS“ ruft die Konstruktionsdetails per Kennzeichenabfrage ab – 1,9 Prozent unserer Leser sind dafür.

Das von der Europäischen Union geplante e-Call-System, bei dem Neuwagen bei einem Unfall automatisch einen Notruf absetzen und die Daten übermitteln ist der Favorit von 2,4 Prozent.

re

Quelle: op-online.de

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