BMW Rhein/Main will wieder aufs Gaspedal treten

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Der Niederlassungsleiter von BMW Frankfurt Rhein/Main, Volkmar Job, stellte gestern nicht nur die Geschäftszahlen vor, sondern auch den neuen 5er, der Ende März in den Verkauf kommt.

Frankfurt ‐ BMW Frankfurt Rhein/Main und die Niederlassung in Offenbach sind mit Zuversicht ins Jahr 2010 gestartet. 2009 sei eines der herausfordernsten Jahre gewesen, sagte Volkmar Job, Leiter der Niederlassung, gestern mit Blick auf die internationale Wirtschaftskrise. Von Marc Kuhn

Es sei für die Premiumhersteller ein schwieriges Jahr gewesen, ließ Alexander Bilgeri, Sprecher für den Vertrieb in Deutschland, erklären. Wegen der winterlichen Verhältnisse konnte er nicht von München nach Frankfurt fliegen. Dennoch sei die Niederlassung Frankfurt Rhein/Main, zu der sieben Standorte in Hessen zählen, ein stabiles Unternehmen, erklärte Job. Er zeigte sich ebenso wie Rudolf Buehl, Chef der BMW-Dependance in Offenbach, optimistisch für die Entwicklung im laufenden Jahr. Und auch Bilgeri erklärte: „Wir werden weiter wachsen.“

2009 habe die BMW-Gruppe in Deutschland etwa 258 000 Autos verkauft, berichtete er weiter. Das sei ein Minus von 9,4 Prozent. Bei BMW habe sich der Absatz um 11,6 Prozent auf rund 225.000 Fahrzeuge verringert. Dagegen seien mehr als 33 500 Mini abgesetzt worden, ein Plus von 8,8 Prozent. Für 2010 gebe es optimistische Signale von den Flottenkunden. Der „krisenbedingte Bestellstopp“ werde wohl aufgehoben.

Schwieriges Jahr 2009 hinter sich

Bei den Flottenkunden musste auch die Niederlassung Rhein/Main Einbußen hinnehmen, wie Job erläuterte. 2009 seien gut 2 600 Wagen an sie verkauft worden, im Jahr zuvor seien es noch etwa 3 890 gewesen. Job erwartet indes, dass der Markt 2010 anzieht. Der Rückgang ist nach seinen Worten durch andere Geschäftsbereiche kompensiert worden. An Privat- und Geschäftskunden seien mehr als 8 260 BMW und Mini verkauft worden. Dies sei eine Steigerung um sieben Prozent. Der BMW Niederlassung Frankfurt Rhein/Main sei es gelungen, im Premiumsegment die Marktführerposition in ihrem Verkaufsgebiet mit einem Anteil von mehr als 14 Prozent zu sichern. Auch die Verkaufszahlen der gebrauchten Autos seien erneut erhöht worden - um sechs Prozent auf gut 9 800. Die Dependance in Dreieich sei eines der größten BMW-Zentren für gebrauchte Pkw in Deutschland. Der Umsatz habe 2009 bei etwa 570 Millionen Euro gelegen nach 612 Millionen Euro im Vorjahr. Der Absatz von Minis sei um 40 Prozent auf mehr als 1 490 Wagen gesteigert worden, sagte Job. Beim Verkauf dieser Autos sei die Niederlassung Frankfurt Rhein/Main jetzt die Nummer eins in Deutschland. Es sei erstmals gelungen, die bisher führende BMW-Dependance in München zu überflügeln.

Natürlich sei das vergangene Jahr schwierig gewesen, erklärte der Offenbacher Niederlassungsleiter Buehl unserer Zeitung. „Aber es ist uns gelungen, ein positives Ergebnis zu erzielen.“ Mit 780 Neuwagen seien mehr Autos als 2008 verkauft worden. Der Umsatz habe bei etwa 34 Millionen Euro gelegen. Auch Buehl zeigte sich für 2010 zuversichtlich. „Wir gehen davon aus, dass wir die Zahlen übertreffen werden.“

Quelle: op-online.de

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