Scherben bringen Autofahrern kein Glück

Riesensauerei auf der A7: Lkw verliert tausende Flaschen - Zufahrt bei Fulda zeitweise gesperrt

Zerbrochene Flaschen und Scherben neben Lkw auf nasser Fahrbahn auf der A7.
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Tausende Flasche zerbrachen bei einem Unfall auf der A7 bei Fulda.

Ein riesiger Scherbenhaufen machte die A7-Auffahrt bei Fulda dicht. Hunderte Getränkekisten mit tausenden Flaschen waren auf der Straße verteilt. 

Kassel/Fulda – Scherben bringen nicht unbedingt Glück. Das mussten Autofahrer auf der A7 bei Fulda erst kürzlich wieder erfahren. Dort verlor ein Getränkelaster am Mittwochnachmittag, 25.11.20202, seine flüssige Ladung und richtete eine handfeste Sauerei an. Die A7-Auffahrt Fulda Mitte war für Stunden blockiert.

Pech oder Schludrigkeit war offenbar die Ursache des feuchten Unglücks. Laut der Polizei Fulda öffnete sich aus ungeklärter Ursache während der Fahrt die Ladebordwand des Lasters. Rund 300 Getränkekisten rutschten von der Ladefläche. 1000 Flaschen zerbarsten und ließen tausende Scherben und tausende Liter Flüssigkeit auf der Fahrbahn zurück.

Glück im Unglück: Nachfahrende Autos konnten offenbar schnell genug ausweichen und auch Reifen wurden offenbar nicht in Mittleidenschaft gezogen. Die Polizei wusste von keinen Personen- und Autoschäden zu berichten. Auch der Lkw-Fahrer kam unbeschadet davon.

Unfall mit tausenden Flaschen auf der A7: Scherben schnell beseitigt

Pech hatten allerdings die Autofahrer, die an der Auffahrt Fulda-Mitte auf die A7 gelangen wollten. Das Unglück hatte laut Polizeimeldung die Fahrspuren Richtung Süden blockiert. Für die Reinigungsarbeiten sperrte die Autobahnmeisterei die A7-Auffahrt Richtung Würzburg.

Glück hatten dagegen die Autofahrer auf der A7. Die Abfahrt war nicht beeinträchtigt, so dass sich auf der Autobahn kein Stau bildete. Insgesamt habe sich die Verkehrsstörung dann doch in Grenzen gehalten, berichtet die Polizei. Auch die Scherben waren schnell beseitigt. Nach nur zwei Stunden konnte die A7-Auffahrt wieder freigegeben werden. Den Schaden beziffert die Polizei auf rund 5000 Euro. (Philipp Zettler)

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