RMV wird um 3,9 Prozent teurer

Offenbach (psh) - Die Tickets für Busse und Bahnen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) werden ab Mitte Dezember durchschnittlich 3,9 Prozent teurer. Das hat der RMV-Aufsichtsrat beschlossen.

Die Preiserhöhung erklärt das Unternehmen mit gestiegenen Kosten für Diesel, Strom und Nutzungsentgelte für Stationen und Gleise. Eine weitere Erhöhung um ein bis zwei Prozent drohe, falls das Land Hessen die angekündigte Kürzung der Landesmittel nicht zurücknehme, sagte Vize-Aufsichtsratschef, André Kavai.

Mit der Einführung von speziellen Preisstufen für Offenbach und Frankfurt steigen auch die Ticketpreise. In Offenbach gilt: Die Tageskarte in der Stadt-Preisstufe 2 kostet 4,30 Euro (jetzt 4,10 Euro). Für die Einzelfahrt werden dann 2,20 Euro statt 2,10 Euro verlangt. Für Frankfurt gilt: In der neuen Stadt-Preisstufe 3 kostet die Tageskarte künftig 6,40 statt 6,20 Euro. Hingegen wird die Einzelfahrkarte mit 2,60 Euro günstiger verkauft werden als derzeit mit 2,70 Euro. Über eine Preisreform fürs Ticket von Offenbach nach Frankfurt soll dem Vernehmen nach erst im November entschieden werden.

Verbesserung der Pünktlichkeit

Weitere Neuerung beim RMV: Für Fahrgäste über 65 Jahre wird ein Seniorenticket „65plus“ eingeführt, das ohne Zuschlag auch für die erste Klasse gelten und eine Ersparnis von bis zu 40 Prozent bringen soll. Vorerst ist „65plus“ aber nur als Jahreskarte zu haben und wird nach RMV-Mitteilung 1390 Euro für das gesamte RMV-Gebiet oder 648 Euro für Frankfurt kosten. Geplant sei eine spätere Ausweitung auf Monatskarten.

703 Millionen Fahrgäste habe der Verband 2011 befördert, 5,4 Prozent mehr als 2010, hieß es. Die Pünktlichkeit habe sich verbessert und liege bei den S-Bahnen bei über 96 Prozent.

Quelle: op-online.de

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