Bombenalarm in Sachsenhausen

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Ein rohrähnlicher Gegenstand hat den Hausmeister des Anwesens Zügelhüttenweg 1-3 heute Morgen misstrauisch gemacht.

Frankfurt (ale) - Ein rohrähnlicher Gegenstand hat den Hausmeister des Anwesens Zügelhüttenweg 1-3 heute Morgen misstrauisch gemacht.

Er fand ihn in einem öffentlich zugänglichen Anbau des angrenzenden HIT-Markts - er lag auf dem Boden neben einem Geldautomaten der Deutschen Bank. Der Hausmeister verständigte um 7 Uhr die Polizei. Um einer möglichen Gefahr vorzubeugen, wurde zunächst der Bereich um das Objekt, in dem sich ein Lebensmittel-, ein Baumarkt und ein Parkhaus und weitere Geschäfte befinden, geräumt.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich etwa 30 Personen im betroffenen Bereich, den Polizeibeamte mit Flatterband abgesperrt haben. Nach ersten Ermittlungen durch Beamte des hiesigen Fachkommissariats, erfolgte vorsorglich die Anforderung von Sprengstoffspezialisten des Landeskriminalamts mit besonderer Ausrüstung. Kurz nach deren Eintreffen erfolgte die Besichtigung des verdächtigen Gegenstandes, bei dem es sich um ein etwa 40 Zentimeter langes und sieben Zentimeter im Durchmesser messendes, verschlossenes Rohr mit einer kurzen Zündschnur handelte.

Unklar, ob Bombe oder Attrappe

Nach der Begutachtung wurde das Rohrstück als ungefährlich und für einen Abtransport geeignet, eingestuft - der Gegenstand wird später noch genauer untersucht werden. Zum jetzigen Zeitpunkt kann die Polizei noch nicht sagen, ob es sich tatsächlich um eine „Rohrbombe“ oder eine Attrappe handelt. Gegen 10.30 Uhr wurde ein Teil der Absperrung aufgehoben, sodass die Kundschaft wieder die Märkte und Geschäfte aufsuchen konnte.

Den direkten Fundort untersuchte vorsorglich ein Sprengstoffsuchhund - außerdem befindet sich die Spurensicherung noch vor Ort. Wer in der Nacht und dem heutigen frühen Morgen eine verdächtige Person in diesem Gebiet, aber auch im näheren Umfeld gesehen hat, setzt sich mit der nächsten Polizeidienststelle oder dem Kriminaldauerdienst, Tel. 069/755-53111, in Verbindung.

Quelle: op-online.de

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