Weißes Pulver ist womöglich Sprengstoff

Frankfurt (ale) - Eine Attrappe war es nicht, was in einem Supermarkt in Sachsenhausen wie eine Rohrbombe ausgesehen hat.

Experten des Landeskriminalamts haben den Gegenstand untersucht, den ein Hausmeister in der Einkaufspassage am Ziegelhüttenplatz gefunden hat - und tatsächlich: In dem Rohr befand sich ein explosionsfähiges Gemisch.

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Nach dem Abtransport des Rohrstücks durch die Spezialisten wurde es in Wiesbaden fachgerecht unschädlich gemacht. Dabei konnten einige hundert Gramm eines pulverförmigen Stoffs gesichert werden, der nach erster Einschätzung von Sprengstoffexperten explosionsfähig ist. Die genaue Analyse durch Chemiker steht noch aus und wird vermutlich noch einige Wochen dauern. Daher kann weiterhin zum jetzigen Zeitpunkt über eine mögliche Sprengwirkung keine belastbare Aussage getroffen werden.

Unabhängig von dem zu erwartenden Gutachten suchen die Ermittler des Fachkommissariates für Brand- und Sprengstoffdelikte nach demjenigen, der die „Rohrbombe“ in dem zehn Quadratmeter großen Raum mit Geldautomat der Deutschen Bank abgelegt hat. Dazu wurden gestern (21.) einige hundert Zettel an die um den Tatort wohnenden Bewohner und Geschäftsleute verteilt, um entsprechende Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge zu erhalten. Ansprechpartner sind rund um die Uhr der Kriminaldauerdienst (Tel. 069/755-53111), das örtliche Polizeirevier (Tel. 069/755-10800) sowie jede andere Polizeidienststelle.

Quelle: op-online.de

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