Infektionsgefahr gering

Zika-Virus: Gesundheitsamt gibt für Frankfurt Entwarnung

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Frankfurt - Aufgrund des Zika-Virus hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den globalen Notstand ausgerufen. Für Frankfurt gibt das ansässige Gesundheitsamt jetzt Entwarnung.

Am Frankfurter Flughafen ist der Seuchenschutz wegen des Zika-Virus bislang nicht erhöht worden. Das sagte der Leiter des Gesundheitsamtsamts in Frankfurt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte wegen des vor allem in Lateinamerika verbreiteten Virus einen globalen Notstand ausgerufen, die WHO warnte vor einer weltweiten Ausbreitung. Für Frankfurt gab das Gesundheitsamt Entwarnung: "Es gibt hier keine stabile Population des Moskitos, der den Erreger überträgt", sagte Amtsleiter René Gottschalk. Der Erreger steht unter anderem im Verdacht, bei einer Infizierung von Schwangeren starke Schädelfehlbildungen bei deren Babys auszulösen (Mikrozephalie).

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Das Zika-Virus hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits in 33 Ländern verbreitet. Vor allem in Brasilien und Kolumbien hätten sich Menschen mit dem Erreger angesteckt, berichtet die UN-Behörde in ihrem jüngsten Report. Gezählt wurden Länder, die den Zika-Ausbruch zwischen Januar 2014 und 5. Februar 2016 gemeldet haben. Es gebe zudem indirekte Hinweise auf eine Virenübertragung in sechs weiteren Staaten. Seitdem das Zika-Virus 2015 in Lateinamerika aufgetaucht sei, habe es sich kontinuierlich weiterverbreitet. Eine weitere Ausdehnung schätzt die WHO als wahrscheinlich ein.

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Quelle: op-online.de

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