Mit Sonderzug aus Österreich

Rund 450 Flüchtlinge kommen in Wiesbaden an

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Wiesbaden/Frankfurt - In Wiesbaden sind in der vergangenen Nacht rund 450 Flüchtlinge in Notunterkünften angekommen. Die Landeshauptstadt könnte derzeit bis zu 1000 Menschen aufnehmen.

Rund 450 Flüchtlinge sind in der Nacht zum Mittwoch in Wiesbaden angekommen. Die Schutzsuchenden kamen mit Bussen aus Frankfurt und erreichten die hessische Landeshauptstadt gegen vier Uhr, wie eine Sprecherin der Stadt sagte. Rund eine dreiviertel Stunde zuvor hatten die Flüchtlinge mit einem Sonderzug aus Österreich den Bahnhof in Frankfurt erreicht. Die Ankunft hatte sich immer wieder verzögert. In Wiesbaden wurden die Flüchtlinge in Notunterkünfte gebracht. Für diesen Zweck waren in den vergangenen Tagen mehrere Sporthallen vorbereitet worden.

Bis zu 1000 Flüchtlinge können dort vorübergehend unterkommen. Die in der Nacht angekommenen Schutzsuchenden wurden gleichmäßig auf die Hallen in den Stadtteilen Nordenstadt, Breckenheim und Naurod verteilt. In den Notunterkünften sollen die Menschen nun registriert und dann in den nächsten Tagen auf andere Kommunen in ganz Hessen weiterverteilt werden.

Bilder: Flüchtlinge am Hauptbahnhof

Zur Verteilung ankommender Flüchtlingen sollen in Deutschland weitere Drehkreuze eingerichtet werden, nach Angaben des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) jedoch keines in Hessen. "Wir sind zwar mitten in Deutschland, aber sinnvollerweise müssen die Drehkreuze weiter im Land verteilt werden", sagte er dem Radiosender hr-Info. Bei einem Spitzentreffen der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin am Dienstag sei konkret über neue Verteilkreuze in Berlin-Schönefeld und im niedersächsischen Fallingbostel gesprochen worden.

Bilder: So sieht es im Flüchtlingslager in Gießen aus

dpa

Quelle: op-online.de

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