Sanierung vorverlegt

Frankfurt (mic) ‐ Die Sanierung der Kaiserleibrücke, die mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A661 sowie für die östlichen Stadtgebiete von Frankfurt sowie für Offenbach verbunden sein wird, ist vorverlegt worden.

Sie beginnt nicht wie ursprünglich angekündigt am 2. November, sondern bereits am morgigen Mittwoch, 28. Oktober. Nach Angaben von Eike Bendfeldt, Sprecherin des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen Frankfurt, werden die Bauarbeiten, die den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Frankfurt-Ost und Offenbach-Taunusring betreffen, bis zum 29. November dauern.

Grund der rund 500.000 Euro teuren Sanierung, die vom Bund bezahlt wird, sind nach Behördenangaben „irreparable Schäden“ der Stahlträger an den Widerlagern der Mainbrücke. Es geht um spezielle Bauteile im Bereich der „Dehnungsfugen“ zwischen dem Brückenteil und den Fahrbahnrampen an beiden Ufern. Im Vorfeld hatte es Verzögerungen bei der Anlieferung der Bauteile durch eine Spezialfirma gegeben.

Werden die beweglichen Stahlträger zwischen Brücke und Ufersockel ersetzt, entsteht auf der Fahrbahn eine Lücke. Dies führt dazu, dass eine von drei Spuren gesperrt wird. Umfangreiche Arbeiten sind auch unter der Brücke vorgesehen.

Straßenamt empfiehlt großräumige Umleitungen

Erwartet werden die Behinderungen an der Kaiserleibrücke, die zu den meistfrequentierten Straßen im Rhein-Main-Gebiet gehört, in Richtung Langen, weil sich die Brückenschäden auch auf dieser Seite befinden. Um die Bauarbeiten möglichst schnell beenden zu können und das Verkehrschaos so in Grenzen zu halten, wird nonstop an sieben Tagen die Woche gearbeitet.

Das Straßenamt empfiehlt als großräumige Umleitung für Autofahrer mit Ziel A3 Richtung Würzburg, am Bad Homburger Kreuz über die A5 zum Frankfurter Kreuz zu fahren und dort auf die A3 einzuschwenken. Die Ziele Offenbach, Neu-Isenburg, Dreieich und Langen können von Norden her kommend ähnlich erreicht werden. Autofahrer nehmen die A5 bis zum Frankfurter Kreuz, von dort die A3 in Richtung Würzburg bis zum Offenbacher Kreuz und fahren dann weiter über die A661 in Richtung Offenbach oder Langen. Von Butzbach aus steht als Ausweichroute die A45 in Richtung Hanau zur Verfügung. Innerörtlich bietet sich die Carl-Ulrich-Brücke in Offenbach an. Hier leidet der Verkehrsfluss allerdings ebenfalls wegen Bauarbeiten auf der Offenbacher Seite. Ansonsten bleiben den Autofahrern die vom Frankfurter Nordufer Richtung Süden wollen, nur die Frankfurter Brücken beziehungsweise die stark frequentierten Fähren in Maintal-Rumpenheim und Mühlheim. Im Grunde haben die Verkehrsteilnehmer im Nahverkehr nur die Abwägung zwischen Stau und Umweg.

Schon seit dem Sommer behindert das wegen der Brückenschäden verhängte Tempolimit auf 40 Stundenkilometer in Fahrtrichtung Langen den Verkehrsfluss. Zwar halten sich nicht alle Autofahrer an die Vorschrift, dennoch wird auf der Brücke deutlich langsamer gefahren.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Georg

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