Zwei Personen verletzt

Schießerei im Frankfurter Bahnhofsviertel

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Frankfurt - Nach einem Streit und einer Schlägerei in Frankfurt fielen heute Schüsse. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die Polizei musste das Bahnhofsviertel weiträumig absperren.

Bei einer Schießerei gegen 14.40 Uhr im Frankfurter Bahnhofsviertel ist heute Nachmittag ein 36 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei rückte zu einem Großeinsatz aus. Nach ersten Erkenntnissen der Beamten fielen die Schüsse offenbar während eines Streits im Bereich der Moselstraße. In dessen Verlauf wurden mehrere Schüsse abgegeben, von denen einer den 36-Jährigen auf der gegenüberliegenden Straßenseite vor einer Drogenhilfeeinrichtung im Bereich des Rückens traf. Die Polizei geht davon aus, dass das Opfer rein zufällig getroffen wurde.

Der Mitarbeiter einer Drogenhilfeeinrichtung wurde in ein Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Lebensgefahr besteht nicht mehr. Ein 32 Jahre alter Mann erlitt vermutlich durch einen Streifschuss ein Hämatom am Bein. Auch er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Schütze ist noch flüchtig. Die Polizei war gegen 14.45 Uhr alarmiert worden. Sie sperrte einige Straßen im Bahnhofsviertel weiträumig ab und setzte einen Hubschrauber ein. Insgesamt waren bis zu 60 Beamte im Bahnhofsviertel unterwegs.

dr/dpa

Quelle: op-online.de

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