Schießerei im Bahnhofsviertel

Sozialarbeiter in Rücken geschossen

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Frankfurt - Die Polizei sucht weiter nach dem Schützen der Schießerei gestern im Bahnhofsviertel. Der Großeinsatz blieb bisher erfolglos.

Nach mehreren Schüssen im Frankfurter Bahnhofsviertel sucht die Polizei weiter nach dem Schützen. „Es gibt bisher absolut nichts Neues", sagte Polizeisprecher Manfred Vonhausen am Morgen.

Der 36 Jahre alte Sozialarbeiter einer Drogenhilfeeinrichtung, der am Dienstag zufällig von einem Schuss in den Rücken getroffen und schwer verletzt worden war, sei außer Lebensgefahr. Er müsse aber nach der Notoperation noch länger im Krankenhaus bleiben. Ein anderer Passant (32), der vor dem Druckraum für Schwerstabhängige in der Moselstraße gewartet hatte, war von einem Streifschuss am Bein leicht verletzt worden. Vom unbekannten Täter fehlt jede Spur.

Wie oft der Schütze insgesamt geschossen hat und mit welcher Waffe, stand zunächst noch nicht fest. Auslöser der Bluttat soll die Schlägerei mehrerer Menschen am Nachmittag gewesen sein. Ein aus der Kneipe kommender Gast habe die Schüsse abgefeuert. Der schwer verletzte Sozialarbeiter, soll mit der Schlägerei nichts zun tun gehabt haben. Der Schütze konnte entkommen. Die Polizei sperrte einige Straßen des Viertels ab, ein Hubschrauber suchte aus der Luft erfolglos nach dem Täter.

dpa

Quelle: op-online.de

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