Sozialarbeiter niedergeschossen

Schießerei im Bahnhofsviertel: Mann angeklagt

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Frankfurt - Warum ein Sozialarbeiter im Frankfurter Bahnhofsviertel im letzten Jahr angeschossen wurde, ist weiterhin unklar. Der Schütze muss sich seit heute vor dem Landgericht verantworten, schweigt aber bisher zu den Vorfällen.

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Nach Schüssen auf einen Sozialarbeiter auf offener Straßemuss sich ein Mann vor dem Landgericht Frankfurt wegen versuchten Mordes verantworten. Der 31-Jährige war im Mai vergangenen Jahres im Frankfurter Bahnhofsviertel zunächst in eine Schlägerei vor einer Spielhalle verwickelt, zog laut Anklage im Streit eine Pistole und gab auf der Straße mehrere Schüsse ab.

Eine Kugel traf zufällig den 37 Jahre alten Sozialarbeiter, der auf dem Weg zu einer Drogeneinrichtung war. Ein zweiter Schuss verletzte einen weiteren Mann. Der Sozialarbeiter musste notoperiert werden. Insgesamt fielen sechs Schüsse auf der Straße. Kurz nach der Tat war der Mann festgenommen worden. Die Hintergründe der Auseinandersetzung zwischen den Besuchern der Spielhalle blieben heute zu Prozessbeginn im Dunkeln. Der Angeklagte hüllte sich in Schweigen. Die Schwurgerichtskammer hat drei weitere Verhandlungstermine bestimmt.

Bilder: Tote bei Schießerei in US-Einkaufszentrum

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dpa

Quelle: op-online.de

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