Auch Messer kommt zum Einsatz

Massenschlägerei in Flüchtlingsunterkunft: Drei Verletzte

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Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am vor dem Ereignisort in Limburg - bei einer Schlägerei in einer Flüchtlingsunterkunft sind drei Menschen verletzt worden.

Hofheim/Limburg - An einer Schlägerei sind in Limburg 20 Menschen beteiligt. Die Polizei hat viel Arbeit.

Bei einer Schlägerei in einer Flüchtlingsunterkunft in Limburg sind drei Menschen verletzt worden, ein Mann davon schwer. Mindestens 20 Personen waren in der Nacht zu Dienstag an den Auseinandersetzungen beteiligt, wie ein Polizeisprecher sagte. Ein 22-Jähriger hatte dabei nach ersten Erkenntnissen einem Gleichaltrigen mit einem Messer in den Rücken gestochen. Der Mann kam in ein Krankenhaus, schwebte allerdings nicht in Lebensgefahr. Zwei weitere Männer erlitten leichte Verletzungen und wurden ambulant behandelt. Der mutmaßliche Messerstecher flüchtete zunächst, konnte aber im Lauf der Nacht festgenommen werden.

Gemeinsam mit vier anderen kam er in Gewahrsam, wie ein Polizeisprecher weiter berichtete. Die Hintergründe für den Streit, bei dem sich die Beteiligten auch mit den Beinen von Bettgestellen attackiert haben sollen, waren zunächst unklar. Die Festgenommenen sollten im Lauf des Dienstages mit der Hilfe von Dolmetschern vernommen werden. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ein.

Auch kam es in der Asylbewerberunterkunft in Eppstein-Bremthal in der vergangenen Nacht zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein Bewohner mit Straftaten gedroht hatte. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben den Mann noch in der Nacht fest. Das war passiert: Gegen 22 Uhr war es zunächst zu einem Streit zwischen zwei Bewohnern gekommen. Im weiteren Verlauf hatte ein 44-Jähriger andere Mitbewohner bedroht. Die Polizei wurde alarmiert. Bei der Suche innerhalb des Gebäudes fanden die Beamten den Mann nicht, entsprechend wurde eine Fahndung eingeleitet - mit Erfolg. Auf einem Roller fahrend schnappten die Beamten den 44-Jährigen.

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dpa/dani

Quelle: op-online.de

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