Zwei Frauen und vier Kinder sollten nach Belgien

Schleuser am Flughafen festgenommen

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Frankfurt - Zur Zeit ermittelt die Bundespolizei gegen einen über 60 Jahre alten Mann, der versucht haben soll, sechs Flüchtlinge aus Ruanda nach Belgien einzuschleusen. An der Grenzkontrolle des Frankfurter Flughafens wurde der Mann festgenommen.

Zwei Frauen im Alter von 34 und 37 Jahren und vier Kinder im Alter von einem bis 13 Jahren wollten im Flugzeug aus Johannesburg in mit dem Mann aus ihrer Heimat flüchten. Wie die Polizei uns heute mitteilte, habe der Mann am vergangenen Freitag versucht, die Gruppe als seine Familie auszugeben und habe sie deswegen mit belgischen Pässen ausgestattet. 200 Euro pro Kopf soll er für die Schleusung verlangt haben, unter anderem sollte die Gruppe nicht nur ihre Tickets bezahlen, sondern auch für den Flug des Schleusers aufkommen.

Laut eigenen Angaben der 34-Jährigen ist sie mit ihren Kindern und ihrem Ehemann seit Juli auf der Flucht aus Ruanda. Von dort seien sie über Uganda nach Malawi geflüchtet und haben dort den Schleuser in einem Flüchtlingslager kennengelernt. Ihr Ehemann habe ihn letztendlich mit der Schleusung beauftragt. Gegen den älteren Mann wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts auf Einschleusung eröffnet und die sechs Personen haben einen Antrag auf Asyl gestellt.

jbr

Quelle: op-online.de

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