Mann aus Nordhessen in U-Haft

Schleuser bringt mindestens 160 Menschen über die Grenze

Kassel - Die Polizei hat einen Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis festgenommen, der Flüchtlinge aus dem Kosovo nach Deutschland geschleust haben soll.

Mehr als 26 Schleusungen zwischen Oktober 2014 und Februar 2015 werden ihm vorgeworfen, berichtete heute ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel. Zuerst hatte die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" ("HNA") über den Fall berichtet. Nach "HNA"-Informationen wohnt der Mann in Homberg. Mindestens 160 Menschen habe er illegal mit dem Auto über die Grenze gebracht und pro Person 500 Euro verlangt, sagte der Sprecher. "Zu den Einzelheiten der Ermittlungen wollen wir momentan aber wenig mitteilen." Wer gewerbsmäßig Ausländer einschleust, kann laut Gesetz bis zu zehn Jahre in Haft kommen. Der mutmaßliche Schleuser sitzt inzwischen in Kassel in Untersuchungshaft.

UN: Wir leben in einer Ära der Vertreibung

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion