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Mindestens 28 Kinder infizieren sich bei Busfahrt: Kreis verschärft Corona-Regeln an Schulen

Bei einer Busfahrt haben sich mindestes 28 Kinder im Main-Kinzig-Kreis angesteckt
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Bei einer Busfahrt haben sich mindestes 28 Kinder im Main-Kinzig-Kreis mit dem Coronavirus angesteckt (Symbolbild).

In einem Bus sollen sich 28 Kinder im Raum Schlüchtern mit Corona infiziert haben. Der Main-Kinzig-Kreis reagiert nun mit verschärften Regelungen.

Schlüchtern – Im Main-Kinzig-Kreis haben sich mindestens 28 Menschen bei einer Busfahrt mit dem Coronavirus angesteckt. Viele davon sind Schüler und besuchen die Bergwinkel-Grundschule in Schlüchtern. Aber auch Pendler könnten von dem Ausbruch betroffen sein, wie der Kreis mitteilte.

„Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr hat am Samstag mit den Ermittlungen begonnen, zu denen wir bisher nicht viel mehr sagen können, als dass es Coronavirus-Infektionen an mehreren Schulen und auch an einer oder mehreren Betreuungseinrichtungen gegeben hat“, erläuterte Susanne Simmler, erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin

Corona im Main-Kinzig-Kreis: 28 Infektionen auf Busfahrt – Strengere Regeln an betroffenen Schulen

An allen Schulen, an denen die betroffene Buslinie hält, gilt weiterhin die Maskenpflicht – wie zu Beginn des Schuljahres. Gleichzeitig werden die Schüler dort täglich auf Sars-CoV-2 getestet. Das betrifft die Stadtschule, die Bergwinkel-Grundschule, die Grundschule in Vollmerz, das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium, die Kinzig-Schule und die Heinrich-Hehrmann-Schule in Schlüchtern, die Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster, die Brüder-Grimm-Schule in Steinau sowie die Verbundschule Wallroth-Hintersteinau in Hintersteinau.

Bereits am Montag (20.09.2021) meldeten die Schulen 30 positive Schnelltests an den Main-Kinzig-Kreis. Dieser geht davon aus, dass auch am Dienstag und Mittwoch weitere positive Test auf das Coronavirus folgen werden. Die positiv getesteten Kinder werden nun mittels PCR-Tests noch genauer untersucht.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Pendler sollen sich testen lassen

Doch auch Pendler könnten sich in dem Bus mit Corona infiziert haben. Deshalb bittet der Main-Kinzig-Kreis nun alle Pendler, die vergangene Woche mit Bussen der Linien MKK 90, MKK 91, MKK 95 oder MKK 98 unterwegs waren und nun Erkältungssymptome aufweisen, sich schnellstmöglich an einer der Teststellen auf das Coronavirus testen zu lassen.

Auch wenn die Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis aktuell sinkt, könnte der Ausbruch bei der Busfahrt sie schnell wieder steigen lassen. (chw)

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