Nach kräftigen Schneefällen Lage entspannt

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Zwei Schülerinnen in Frankfurt auf dem Weg zum Bus.

Frankfurt (baw/dpa) - Trotz anhaltender Schneefälle in der Nacht hat sich die Situation auf den Straßen in Hessen heute deutlich entspannt.

Zwar behinderten fast überall im Land teilweise noch kräftige Schneeverwehungen den Verkehr, es ereigneten sich nach Angaben des Lagezentrums in Wiesbaden aber keine größeren Unfälle. „Es kommt zwar zu mehr Unfällen, jedoch sind das meistens kleiner Blechschäden, da die Autofahrer sehr langsam unterwegs sind und dann eher gegeneinander rutschen“, sagt Polizeisprecher Henry Faltin in Offenbach.

Am Vorabend hatte das noch anders ausgesehen: In Hessen waren sogar Streudienste auf den Autobahnen liegen geblieben. In Frankfurt schliefen so viele Menschen im Stau in ihren Autos ein, dass die Polizei sie wecken musste, damit es weitergehen konnte.

Situation am Flughafen entschärft

Auch der Bahnverkehr lief am Morgen weitgehend normal. Nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn kam es weder bei den Fern- noch bei den Nahverbindungen zu größeren Ausfällen. Auf einigen Strecken kamen die Züge allerdings verspätet ans Ziel.

Die A661 war heute Nacht schneebedeckt.

Entschärft hat sich auch die Situation am Frankfurter Flughafen: Während am Donnerstag noch 220 von rund 1400 Flügen gestrichen wurden, fielen am Freitag nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport rund 100 Verbindungen aus - die Mehrzahl davon Maschinen, die wegen Problemen an anderen Airports Frankfurt nicht anfliegen konnten.
Am Flughafen wurden am Donnerstagabend die Landebahnen regelmäßig vom Schnee befreit, dennoch kamen einige Flugzeuge nicht an. „Am Donnerstag waren es 246 Annullierungen“, sagte der Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport, Heinz Fass. Das Problem seien auch am Donnerstag vor allem Flüge gewesen, die aus anderen Teilen Deutschlands, wie etwa München, nicht rausgingen.

„Lage ist nicht dramatisch“

Leichte Behinderungen gab es weiterhin auf der Autobahn 5 bei Breitenbach am Herzberg in Osthessen. Auf der A4 und A7 floss der Verkehr am Morgen aber bereits wieder. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach hob seine Unwetterwarnungen für Hessen auf. „Die Lage ist überhaupt nicht dramatisch“, sagte ein Sprecher der Polizei im nordhessischen Kassel.

Quelle: op-online.de

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