Wintereinbruch

Hessen versinkt im Schnee

Offenbach - Der Winter hat nun endgültig in Hessen Einzug gehalten. In zahlreichen schneite es, das Land liegt unter einer dichten Schneedecke.

Autofahrer stöhnen, Wintersporter jubeln: Hessen bleibt auch in den kommenden Tagen unter einer dichten Schneedecke. Selbst im vergleichsweise warmen Rhein-Main-Gebiet lagen heute nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach rund fünf Zentimeter Schnee. In den Höhenlagen von Rhön, Taunus und Odenwald lagen sogar teilweise bis zu 30 Zentimeter.

Die hessischen Wintersportgebiete erlebten am Wochenende den ersten großen Besucheransturm der Saison. In der Rhön genossen nach Angaben des Rhön Info Zentrums schon am Samstag zahlreiche Ausflügler den Winter. „Wir haben hier beste Bedingungen und 20 Zentimeter Schnee", sagte eine Mitarbeiterin. Die Ski-Lifte seien in Betrieb, die Loipen gespurt und gewalzt. Auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe, lagen rund 35 Zentimeter Schnee.

Im nordhessischen Willingen gab es nach Auskunft der Tourist-Information beste Rodelbedingungen. Eine Schneehöhe von mehr als 15 Zentimetern lade „zu herrlichen Winterwanderungen" ein, sagte eine Mitarbeiterin. Der offizielle Ski-Saisonstart ist aber erst für den 15. Dezember geplant. Auch im Odenwald eroberten Rodler die Hänge. Der Hochtaunuskreis sperrte nach eigenen Angaben die Zufahrt zum Feldbergplateau und bot wegen der vielen Besucher zusätzliche Pendelbusse an.

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Am Frankfurter Flughafen mussten sich Flugreisende auf Behinderungen einstellen. Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport wurden allein am Sonntag wegen des Schnees 170 Flüge gestrichen. Die Räumfahrzeuge waren pausenlos im Einsatz. Schon am Freitag und für die frühen Morgenstunden am Samstag hatte die Lufthansa nach früheren Angaben rund 100 Flüge vorsorglich gestrichen. Auf den Straßen blieb es unterdessen ruhig: Schwere Unfälle gab es nach Angaben der Polizei zunächst nicht.

Auch für die kommenden Tage erwarten die Wetterforscher des DWD weitere Schneefälle und frostige Temperaturen. „Es kommen jeden Tag drei bis vier Zentimeter dazu - gerade soviel, dass man es in Ruhe wegräumen kann", sagte ein Meteorologe. Dabei bleibt es kalt: Die Temperaturen sinken im Bergland auf minus zehn Grad. Erst am Donnerstag klingen die Schneefälle allmählich ab.

dpa

Quelle: op-online.de

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