Die schönen guten Waren

+
Ladenleiterin Monika Wolf hat den Überblick über rund 6.000 Artikel.

Frankfurt ‐ „Dem Schönen Wahren Guten“ ist in Frankfurt mit der Alten Oper ja ein ganzer Tempel gewidmet. Die Nachbarschaft ist also trefflich gewählt für ein Firma, die sich den „guten Dingen“ verschrieben hat. Von Christian Riethmüller

Heute eröffnet das als Versandhändler geradezu legendär gewordene Unternehmen Manufactum im Podiumsgebäude des neuen, von Christoph Mäckler entworfenen Opernturms ein Warenhaus sowie ein Ladengeschäft samt Bistro seiner Lebensmitteltochter „brot&butter“ - von der Alten Oper nur durch den Reuterweg getrennt.

Vom Geschirrhandtuch bis zur Lederjacke

Auf einer Fläche von über 1000 Quadratmetern bietet das Manufactum-Warenhaus fast das gesamte Sortiment seines Katalogs an, der in der mittlerweile 22. Auflage das Hohelied solider, funktionstüchtiger, langlebiger und hochwertiger Gegenstände des täglichen Gebrauchs singt. Hier finden sich vom Geschirrhandtuch aus Halbleinen bis zur altsämisch gegerbten Lederjacke, von der Glycerinseife bis zur Armbanduhr aus U-Boot-Stahl Produkte, die weder Moden noch Trends folgen müssen, sondern nur höchsten Qualitätsansprüchen zu genügen haben. Im Angebot sind sowohl die Erzeugnisse allseits bekannter Hersteller wie auch kleiner Manufakturen, die nur in überschaubaren Mengen produzieren können. Auch einige Hersteller aus der Rhein-Main-Region sind darunter, etwa die Ledermanufaktur Kreis aus Obertshausen, die Frankfurter Uhrenfabrikanten Sinn oder die Molkerei Hüttenthal aus dem Odenwald.

Unternehmen gehört seit 2008 zur Otto-Gruppe

Das 1988 von dem früheren Grünen-Politiker Thomas Hoof in Nordrhein-Westfalen gegründete Unternehmen gehört seit 2008 komplett zur Otto-Gruppe. Das Warenhaus in Frankfurt ist das nunmehr achte Manufactum-Warenhaus in Deutschland. Gleichwohl ist es nicht der erste Versuch des Unternehmens, am Main Fuß zu fassen. Vor einigen Jahren startete Manufactum im umgebauten Merianbad in Bornheim einen „brot&butter“-Laden, der sich aber nicht halten konnte. Das soll nun anders werden, auch weil die Lebensmittel-Abteilung nun über einen eigenen Steinofen verfügt, in dem Brot gebacken wird. Außerdem steht den Kunden ein Bistro zur Verfügung, wo viele der zum Verkauf angebotenen Lebensmittel vor Ort probiert werden können.

Zum heutigen Eröffnungstag stellen zahlreiche Lieferanten ihre Erzeugnisse und Waren persönlich vor.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare