Schülerin an Hirnhautentzündung gestorben

Wetzlar - Eine Berufsschülerin aus Wetzlar ist an einer ansteckenden Hirnhautentzündung gestorben.

Wie die Kreisverwaltung am Freitag bestätigte, wurde die junge Frau bereits am Mittwoch in lebensbedrohlichem Zustand mit Fieber und Erbrechen in eine Wetzlarer Klinik gebracht, wo sie einen Tag später ihrer Krankheit erlag. Die Erkrankung geht auf Bakterien - so genannte Meningokokken - zurück.

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Sie können über Speicheltröpfchen direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden. Sie sterben jedoch, anders als zum Beispiel Grippeviren, außerhalb des menschlichen Körpers schnell ab. Weitere Erkrankungsfälle seien zunächst nicht aufgetreten, hieß es weiter.

Symptome: Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit

Etwa 100 Familienangehörige, Mitschüler und Lehrer, mit denen die junge Frau in den Tagen vor ihrer Erkrankung Kontakt hatte, wurden vorsorglich mit Antibiotika behandelt. Eine Infektion mit Meningokokken kann auch zu einer Vergiftung des Körpers (Sepsis) führen. Zu den Symptomen gehören außer Kopfschmerzen, Fieber und Übelkeit, auch Erbrechen und Benommenheit. Ebenso können Lichtscheuheit, Nackensteifigkeit oder rot-violette Hautflecken auf eine Ansteckung hindeuten.

Nach einer Empfehlung des Robert-Koch-Instituts sollten alle Kinder ab einem Jahr gegen Meningokokken geimpft werden. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

dpa

Quelle: op-online.de

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