Schüsse aus fahrendem Auto

Maskierte Täter weiter auf der Flucht

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Die Hintergründe der Tat sind weiter unklar.

Kelsterbach - Von den maskierten Männern, die aus einem Auto in Kelsterbach auf zwei Passanten geschossen haben, fehlt weiter jede Spur. Bei der Attacke wurde ein 34-jähriger Frankfurter durch einen Schuss ins Bein verletzt.

Die beiden Unbekannten hatten am Montagabend aus einem Kleinwagen zwischen neun und zehn Schüsse abgegeben, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt am heute berichtet. Zwei davon trafen einen 34-Jährigen Frankfurter. Sein 26 Jahre alter Begleiter aus Rüsselsheim blieb unverletzt. Die beiden Männer hatten in einem Fitnessstudio trainiert und waren auf dem Weg zu ihren geparkten Autos.

Erste Hinweise auf ein mögliches Motiv gebe es zwar, es sei aber noch zu früh, um etwas zu sagen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Sebastian Zwiebel. Ob es sich um eine Milieu- oder Rotlichttat handelt, sagte er nicht. Die Täter seien weiterhin auf der Flucht. Aus welcher Waffe geschossen wurde, war zunächst unklar. Fest steht nur, dass das Kaliber neun Millimeter hatte.

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Der 34-Jährige sei in der Frankfurter Uni-Klinik behandelt worden. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung (Mittwoch) ist er wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Bedrohung, Menschenhandel und Körperverletzung vorbestraft. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich dazu nicht. Ein Projektil soll anderen Medienberichten zufolge Klappladen und Fensterrahmen einer benachbarten Wohnung durchschlagen haben und im Wohnzimmer eines Ehepaars gelandet sein.

dpa

Quelle: op-online.de

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