Schüsse im Bahnhofsviertel vermutlich Milieustreit

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In voller Montur und schwer bewaffnet: Die Polizei im Einsatz im Bahnhofsviertel in Frankfurt nach Schüssen auf einen mutmaßlichen Bordellbetreiber.

Frankfurt - Ein Streit im Milieu ist vermutlich der Hintergrund für die Schießerei im Frankfurter Rotlichtviertel, bei der am Freitag ein Mann verletzt wurde.

Dem 51-Jährigen, der angeblich ein Bordell betreibt, gehe es inzwischen besser, er sei nicht mehr im Krankenhaus, sagte ein Polizeisprecher heute. Der Mann war von einer Kugel am Arm getroffen worden. Wer geschossen hat, ist allerdings nach wie vor nicht bekannt.

Die Polizei hatte vor einem Bordell mehrere Patronenhülsen gefunden und das Etablissement durchsucht. Fünf Männer waren vorübergehend festgenommen und überprüft worden. Ihre Aussagen hätten die Ermittler jedoch nicht weitergebracht, sagte der Polizeisprecher.

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Schüsse vor Bordell geben Polizei Rätsel auf

In dem Bordell hatten die Ermittler mehr als zehn Frauen und einen Mann als Zeugen vernommen. Morgen wollen das hessische Innenministerium und die Stadt Frankfurt über eine neue Sicherheitsoffensive im Bahnhofsviertel informieren. Dabei sollen geplante Projekte von Polizei und Stadtpolizei vorgestellt werden.

dpa

Quelle: op-online.de

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