Schlimmer Vorfall in Gelnhausen

Schüsse auf Gerichtsvollzieher: Motiv steht fest

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Der Tatort in Gelnhausen kurz nach den Schüssen; im Vordergrund Beamte der Spurensicherung und Sanitäter.

Gelnhausen - Nach den Schüssen auf einen Gerichtsvollzieher am Montag in Gelnhausen sind die Ermittlungen so weit abgeschlossen, dass der Tatablauf feststeht. Demnach hat der 69-jährige Gelnhäuser zunächst auf den Gerichtsvollzieher geschossen und sich dann selbst getötet. Von Andreas Ziegert 

Das Erscheinen der Amtsperson war dem Täter angekündigt worden. Der Gerichtsvollzieher wollte eine Vollstreckung aufgrund eines familiären Streites durchführen, den der 69-Jährige erfolglos bis zum Oberlandesgericht durchgefochten hatte. Die geforderten 500 Euro wollte er offenbar nicht zahlen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er am Montag gegen 9.30 Uhr den Gerichtsvollzieher mit einer Schusswaffe an der Haustür erwartete. Insgesamt wurden drei Schüsse aus einem Colt abgegeben. Eine Kugel durchschlug den Kopf des 51-jährigen Gerichtsvollziehers, anschließend setzte der Täter die Waffe an sein Kinn und drückte ab.

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Quelle: op-online.de

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