Sich durch passende Kleider und Mittelchen schützen

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Im Handel werden Insekten-abweisende Mittel angeboten, so genannte Repellentien.

Offenbach ‐ Es gibt Alternativen zur Impfung: Im Handel werden Insekten-abweisende Mittel angeboten, so genannte Repellentien. Sie schützen etwa zwei Stunden lang, dann muss die Prozedur wiederholt werden. Von Peter Schulte-Holtey

Wer auf Chemie verzichten will, zieht feste Schuhe, Socken und lange Hosen an, wenn er im Wald unterwegs ist - möglichst auch ein Hemd mit langen Ärmeln, sie sollten so bedeckt wie möglich sein. Helle Kleidung ist besser, dann erkennt man Zecken leichter.

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So gefährlich sind Zecken

Zudem sollte man beim Wandern und Joggen möglichst auf Wegen bleiben. Ute Arndt vom Deutschen Grünen Kreuz: „Aber seien wir ehrlich: Wer hat schon Lust, sich im Sommer von oben bis unten einzuhüllen, anstatt in Shorts und T-Shirt Sonne und Luft auf der Haut zu spüren? Deshalb werden diese Vorsichtsmaßnahmen meist nicht konsequent beachtet. Man sollte sich in jedem Falle nach einem Aufenthalt im Freien sorgfältig nach Zecken absuchen.“

Das sollte beachtet werden: Zecken suchen nach einer für sie günstigen Körperstelle: Kniekehle, Leistenbeuge, Achselhöhlen, Haaransatz. Dort sollten man also ganz genau hinsehen. Falls sich eine Zecke bereits festgesetzt hat, entfernt man sie sofort. Die  Erreger der Borreliose werden erst einige Stunden nachdem die Zecke begonnen hat, Blut zu saugen, übertragen. Es ist also in jedem Falle sehr wichtig, eine Zecke sofort und fachgerecht zu entfernen: Mit einer geeigneten Pinzette oder Zeckenkarte das Tier möglichst nah an der Haut fassen und gleichmäßig nach oben ziehen. Vorsicht, die Zecke dabei nicht am Hinterleib quetschen, da sonst vermehrt Erreger in die Blutbahn gelangen.

Quelle: op-online.de

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