Schwarz-Grün will Terminal 3 prüfen

Schaffen von Tatsachen

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Gegen eine tatsächliche Prüfung der Notwendigkeit des Komplexes oder gar einen Verzicht darauf spricht auch der große Baufortschritt.

So flossen bereits erhebliche Mittel in Vorfelder, Straßen, Abstellpositionen oder Tiefbauarbeiten. Frankfurt Die Koalitionsverhandlungen von CDU und Grünen laufen beim Terminal 3 offiziell darauf hinaus, den Bau des Riesenkomplexes im Südosten des Flughafens von der Luftfahrtkonjunktur abhängig zu machen. Von einer ergebnisoffenen Prüfung ist die Rede. Währenddessen ist beim Flughafenbetreiber Fraport wenig von einer abwartenden Haltung zu erkennen.

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Einem Bericht von hr-info zufolge zeigen neue Aufnahmen der Satellitenansicht bei Google Maps bereits die Sternform des geplanten Terminals. Zu erkennen seien ebenfalls Baucontainer, Radlader und Muldenkipper. Die vorbereitenden Arbeiten laufen seit über zwei Jahren. Die Ausschreibungen für den Terminalbau seien in Vorbereitung, so ein Flughafensprecher.

Fraport-Chef Stefan Schulte hatte erklärt, dass wegen der erwarteten hohen Passagierzahlen das dritte Terminal spätestens im Jahre 2021 unverzichtbar sei. Die erste Baustufe kostet 2,4 Milliarden Euro. Baubeginn soll Ende nächsten Jahres sein, nachdem der Start der Bagger bereits einmal verschoben wurde. Der Bauantrag liegt seit September der Frankfurter Bauaufsicht vor. Eine Baugenehmigung könnte im Herbst erfolgen. Gebaut werden darf das Terminal 3 ohnehin. Dies besagt der Planfeststellungsbeschluss für den Flughafenausbau.

mic

Quelle: op-online.de

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