Prozess am Landgericht

Schwarzarbeit in Frankfurt: Firmenchef verurteilt

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Das Frankfurter Landgericht.

Frankfurt - Das Landgericht Frankfurt hat den Inhaber einer Reinigungsfirma zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

Der Frankfurter Firmenchef habe sich unter anderem der Beschäftigung von mehr als 200 Ausländern ohne Genehmigung sowie der Steuerhinterziehung schuldig gemacht, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Außerdem habe der Mann in 55 Fällen Gehälter vorenthalten und veruntreut. Nach Auskunft des Hauptzollamts Frankfurt, das die Vorwürfe erhoben hatte, waren 236 der beschäftigten Reinigungskräfte als vermeintlich Selbstständige gemeldet. So habe der Firmeninhaber die Melde- und Beitragspflichten für die Sozialversicherung und die Arbeitsgenehmigungspflicht vermieden, hieß es. Weitere Reinigungskräfte seien ohne Sozialversicherung beschäftigt gewesen. Der entstandene Schaden beträgt nach Informationen des Hauptzollamts 780.000 Euro.

Archivbilder

Bilder: Großrazzia gegen organisierte Kriminalität

dpa

Quelle: op-online.de

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