Schwerbewaffneter entpuppt sich als Freund von Plastikgewehren

Frankfurt (nb) - Erneut hat ein Mann für Aufregung gesorgt, weil er mit einer umgehängten Spielzeug-Maschinenpistole durch die Stadt gelaufen ist. Bereits am Tag war die Polizei einem mysteriösen Notruf nachgegangen, wonach ein Mann mit Maschinenpistole bewaffnet sein Unwesen treibe.

Nachdem am Montag dieser Woche eine Frau die Polizei alarmierte, weil sie einen Mann mit Maschinenpistole im Bethmannpark gesehen hatte, durchsuchte die Polizei erfolglos den Park nach dem angeblich Schwerbewaffneten.

Nun ist der Mann am gestrigen Abend wieder aufgetaucht und diesmal konnte ihn auch die Polizei erwischen: Nach Angaben der Polizei wurden die Ordnungshüter gegen 22 Uhr alarmiert, dass ein Mann vor einer Bar in der Fressgass mit zwei Softair-Maschinenpistolen aufgetaucht sei. Beim Eintreffen bot sich den Beamten dann ein seltsames Bild: Der 43-Jährige trug an einem Gürtel befestigt zwei Plastikspielzeug-Maschinengewehre um den Hals gehängt, außerdem war er sichtbar alkoholisiert. Laut Polizei war der Mann nicht in der Lage, die Beamten darüber aufzuklären, warum er die Spielzeugwaffen mit sich führte. Allerdings war der Waffennarr freundlich und kooperativ: Er ließ sich die zwei Spielzeugwaffen und ein mitgeführtes Messer anstandslos abnehmen. Nach einer kurzen Aufforderung der Beamten, doch besser nach Hause zu gehen, verließ er die Innenstadt.

Der Polizei ist der Mann kein Unbekannter. Erst fünf Tage zuvor fiel er mit Spielzeug bewaffnet am Opernplatz auf, wo er sich mit einem Messer selbst verletzte. Nach vorübergehender Einweisung in die psychiatrische Anstalt konnte er seinen Spielwahn nach drei Tagen dann im Bethmannpark wieder ausleben.

Quelle: op-online.de

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