Zwei Tote nach schweren Unfällen auf A3, A5 und A45

Niedernhausen/Herborn/Gießen - Heute morgen ist es zu mehreren schweren Verkehrsunfällen auf Hessens Autobahnen gekommen. Zwei Menschen sind dabei tödlich verunglückt. Der Berufsverkehr muss sich nun auf Vollsperrungen, Stau und Verkehrsbehinderungen einstellen.

Tödlicher Unfall auf der A3

Ein 53 Jahre alter Mann ist heute morgen auf der Autobahn 3 zwischen Niedernhausen und Medenbach (Rheingau-Taunus-Kreis) tödlich verunglückt. Er war mit seinem Kleintransporter über den verlorenen Ersatzreifen eines Lastwagens gefahren und von der Fahrbahn abgekommen, wie die Polizei mitteilte. Er rammte erst die Mittelleitplanke und stieß dann gegen einen Eisenpfosten der Autobahnschilder. Der 53-Jährige war bereits tot, als die Beamten am Unfallort eintrafen.

Lastwagen auf der A5 umgekippt

Auf der Autobahn 5 bei Bad Nauheim (Wetteraukreis) ist am Dienstagmorgen ein Lastwagen aus bislang ungeklärter Ursache umgestürzt. Mehrere weitere Autos konnten nicht rechtzeitig ausweichen und fuhren auf den umgekippten Lastwagen auf. Die Autobahn war in Richtung Frankfurt für zwei Stunden zwischen der Anschlussstellen Ober-Mörlen und Friedberg voll gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Der Lastwagenfahrer erlitt leichte Verletzungen, die anderen Beteiligten blieben unverletzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

A45 nach Unfall voll gesperrt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 45 bei Herborn (Lahn-Dill-Kreis) ist ebenfalls ein Mensch ums Leben gekommen. Mehrere Laster seien ineinandergefahren, teilte das Polizeipräsidium Mittelhessen in Gießen mit. Zwei Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht, weitere Verletzte werden aus den Wracks befreit. Die A45 bleibt der Polizei zufolge in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt. An der Unfallstelle liefen große Mengen an Treibstoff aus. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein Laster aus Richtung Dortmund kommend in den Gegenverkehr geraten. Die Rettungskräfte aus Herborn und Dillenburg seien mit rund 40 Helfern, vier Rettungswagen und zwei Notärzten am Unfallort.

dpa

Quelle: op-online.de

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