Straßen und Keller überschwemmt

Schwere Unwetter mit starkem Regen

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Land unter in Bad Sooden-Allendorf.

Frankfurt - Bei heftigen Gewittern sind am Sonntag in Hessen Straßen überschwemmt worden und Keller vollgelaufen. In Bad Homburg wurden einige Stadtteile überspült. Dort fielen in nur einer Stunde fast 26 Liter Regen pro Quadratmeter.

Im Landkreis Fulda rückte die Feuerwehr zu über 200 Einsätzen aus. In Frankfurt evakuierte die Feuerwehr eine Altenwohnanlage, weil Wasser aus einem nahen Bach die Elektrik matt gesetzt hatte. Im nordhessischen Fritzlar-Wehren wurde die Ortsdurchfahrt wegen Schlamms gesperrt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor örtlichen Gewittern mit Starkregen gewarnt. Weil sich die Luft in größerer Höhe kaum bewege, blieben die Unwetter lange über einem Fleck stehen, sagte DWD-Meteorologe Christian Herold. In Bad Homburg schlug während des Unwetters der Blitz in mehrere Häuser ein. Dabei geriet ein Dachstuhl in Brand. Den Schaden schätzte die Polizei auf 40.000 Euro. Verletzt wurde aber niemand. Durch einen Blitzschlag fiel auch der Notruf der Rettungsleitstelle kurzzeitig aus. Auf einer überfluteten Straße blieben zwei Autos stecken. In Frankfurt mussten 120 Bewohner der überschwemmten Altenwohnanlage im Stadtteil Niederursel in Ausweichquartiere umziehen. Ein Bach war über die Ufer getreten und hatte die Technikräume überflutet. Die Feuerwehr setzte Pumpen ein.

Auch im Kreis Fulda liefen zahlreiche Keller voll. Die Fußgängerpassage im Bahnhof stand bis zu einem halben Meter unter Wasser. In Bimbach und Haimbach setzten Blitze zwei Wohnhäuser in Brand.

dpa

Quelle: op-online.de

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