Dornbusch

SEK-Einsatz in Frankfurt: Mann verschanzt sich im „Nazi-Haus“ am Dornbusch

SEK-Einsatz in Frankfurt: Ein Mann verschanzt sich in seiner Wohnung am Dornbusch.
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SEK-Einsatz in Frankfurt: Ein Mann verschanzt sich in seiner Wohnung am Dornbusch.

Großeinsatz von Polizei und SEK in Frankfurt: Ein Mann kündigt seinen Suizid an und droht, auch andere Menschen zu verletzen. Schließlich wird er festgenommen.

Update vom Mittwoch, 08.09.2021, 8.15 Uhr: Nach dem Großeinsatz mit dem SEK am Marbachweg in Frankfurt hat die Polizei weitere Informationen bekannt gegeben. Nach Angaben der Polizei hatte der 50-Jährige am Dienstagnachmittag (07.09.2021) seinen Suizid angekündigt. Als sein Betreuer und ein Arzt zur Hilfe kamen, reagierte er aggressiv, warf eine Flasche nach den Helfern und zog sich unter Drohungen in das Haus. Das Haus des Mannes ist im Viertel bereits als „Nazi-Haus“ bekannt. Immer wieder öffnet der Bewohner Fenster, ruft rechte Parolen, zeigt den Hitlergruß und antisemitisches Verhalten. 

Weil es Hinweise darauf gab, dass der 50-Jährige auch eine Waffe besitzt, rückte die Polizei mit dem Sondereinsatzkommando und einem Not-Interventions-Team an. Um 17.48 Uhr kam der Mann schließlich selbstständig aus dem Haus. Die Polizei nahm den Mann fest. Anschließend wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Bei dem SEK-Einsatz am Nazi-Haus im Dornbusch* wurde niemand verletzt.

In dem stark verwahrlosten Haus im Dornbusch trafen die Beamten keine weiteren Personen an. Es konnte nach Informationen der Polizei in Frankfurt bislang keine Waffe gefunden werden. Die Ermittlungen dazu dauern weiter an.

SEK-Einsatz in Frankfurt: Mann verschanzt sich

Erstmeldung vom Dienstag, 07.09.2021: Frankfurt ‒ Nach bestätigten Informationen haben sich eine unbestimmte Anzahl an Menschen in einem Gebäude verschanzt. Es handele sich um eine Bedrohungslage. Das Spezialeinsatzkommando wurde angefordert und bereite derzeit vor Ort Maßnahmen vor. Ein Mann habe nach Angaben der Frankfurter* Polizei seinen Suizid angekündigt und gedroht, auch andere Menschen zu verletzen. Es sei vermutlich ebenfalls eine Schusswaffe im Spiel.

Das Sondereinsatzkommando (SEK) versuche derzeit den Mann zu beruhigen. Der Bereich um den Marbachweg wurde großflächig abgesperrt. Passanten wurden gleichzeitig aufgefordert, den Straßenabschnitt zu verlassen.  Neben dem SEK sei ebenfalls das Überfallkommando vor Ort. Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen wird derzeit auch eine Drohne eingesetzt. (Ares Abasi) fnp.de ist ein Angebot von Ippen.Media.

Vor einigen Tagen kündigte das SEK an, sich neu zu ordnen. Hintergrund waren rechtsextreme Vorkommnisse im Team.

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