Sexualstraftäter soll erneut hinter Gitter

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Die Staatsanwaltschaft Hanau lässt nichts unversucht, um einen als Sicherheitsrisiko eingestuften undaus der Haft entlassenen Sexualstraftäter wieder hinter Schloss und Riegel zu bringen.

Hanau/Linsengericht - Die Staatsanwaltschaft Hanau lässt nichts unversucht, um einen als Sicherheitsrisiko eingestuften und aus der Haft entlassenen Sexualstraftäter wieder hinter Schloss und Riegel zu bringen. Gegen ein wenige Tage altes Urteil des Landgerichts Hanau habe die Behörde Revision eingelegt, sagte am Mittwoch die zuständige Richterin.

Der 38-Jährige aus Linsengericht im Main-Kinzig-Kreis war am 11. Mai in einem Sicherungsverfahren freigesprochen worden. Dabei ging es um die Frage, ob der Mann nach verbüßter Haft wegen zweifacher Vergewaltigung noch in der Psychiatrie verwahrt werden muss. Der Mann ist nach Überzeugung von Experten nicht therapierbar und gilt als Risiko. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann zuletzt vorgeworfen, seinen Vater geschlagen und verletzt zu haben. Er wurde aber mangels Beweisen freigesprochen. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe müsse nun prüfen, ob die Revision gerechtfertigt sei, sagte die Richterin. Der Sexualstraftäter wird auch weiterhin in seinem Heimatdorf Großenhausen von der Polizei überwacht.

Quelle: op-online.de

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