Skyline-Blick aus dem Bett

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Das Luxushotel und das Palais von Thurn und Taxis.

Frankfurt - Dagmar Woodward gerät ins Schwärmen: „Wenn ich morgens von Norden reinfahre in die Stadt über die Eschersheimer Landstraße, dann erblicke ich dieses tolle Gebäude, das Jumeirah, zusammen mit dem Eschenheimer Turm. Das ist einfach ein herrlicher Anblick." Von Sonja Thelen

Das frisch eröffnete Luxushotel ist Dagmar Woodwards Arbeitsplatz. Sie arbeitet als Geschäftsführerin des Fünf-Sterne-Plus-Hauses. Damit ist die Luxushotelgruppe Jumeirah, die im Besitz der Herrscherfamilie von Dubai ist, erstmals in Deutschland und auf dem europäischen Festland vertreten.

Schon von außen setzt der gläserne 96 Meter hohe Hotelturm mit der leicht geschwungenen Fassade Akzente. Maßvoll opulent ist die Lobby mit der angrenzenden Bar „Ember Lounge & Bar“ gestaltet. Crémefarbene Lederfauteuils und orangefarbene Sofas laden zum Verweilen ein. Die Wände sind mit dunklem Holz getäfelt. Luxuriöse Kristallleuchter ziehen sich wellenförmig durch das Foyer sowie durch die Flure des 25 Stockwerke hohen Turms.

MAB Development und Meyer Bergmann haben das Palais Quartier auf dem Areal entwickelt, wo früher der Fernmeldeturm, die Hauptpost und das Verlagsgebäude der Frankfurter Rundschau standen. Bestandteile des Ensembles sind neben dem vom deutschen Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann entworfenen Jumeirah-Hotelturm das Einkaufszentrum MyZeil, der rekonstruierte barocke Palais von Thurn und Taxis und ein Bürohochhaus. An sich sollte die Nobelherberge bereits 2010 eröffnen, doch umfangreiche Umbauarbeiten, um den Fünf-Sterne-Plus-Standard zu erfüllen, verzögerten die Fertigstellung.

Der Skyline Deluxe Room des „Jumeirah“ - so etwas kann man schon eine Aussicht nennen.

Das Jumeirah verfügt über 218 luxuriös ausgestattete Zimmer und Suiten. Bei der Gestaltung des Interieurs haben sich „Peter Silling & Associates Hotel Interior Design“ (HDI) von der früheren Nutzung des riesigen Areals durch die „Post“ und vom Stadtschloss der Adelsfamilie Thurn und Taxis inspirieren lassen. Die moderne, zeitlos-elegante Innenausstattung setzt auf warme Braun-Nuancen wie Walnuss und Honig in Kombination mit natürlichen, hochwertigen Materialien, die eine wohnliche Atmosphäre schaffen sollen. In vielen Zimmern öffnen sich die Bäder zum Zimmer, sodass der ein oder andere Gast, der entspannt in seiner Badewanne liegt, einen phänomenalen Panorama-Blick auf die Frankfurter Skyline genießen kann. Mit einer Mindestgröße von 35 Quadratmetern verfüge das Jumeirah Frankfurt über die größten Zimmer der Stadt, betont Sprecherin Lisa Carusone.

In einem Standardzimmer kostet die Übernachtung 240 Euro. Außerdem verfügt das Hotel über eine 115 Quadratmeter große Palais Suite und die Präsidenten Suite (220 Quadratmeter) in der 24. Etage. Auch technisch ist das Jumeirah hochgerüstet: Die verschiedensten Features kann der Gast direkt von seinem Bett mittels eines Touch Panels bedienen. Hinzu kommen Körperwärmeerkenner und Bewegungsmelder, die etwa die Elektronik, das Licht und den Energieverbrauch regeln.

Ebenso kommen die Gäste kulinarisch auf ihre Kosten. Sie haben die Wahl zwischen drei Restaurants und Bars. Das Café wird im September seine Türen direkt zum Einkaufszentrum öffnen und – nach dem Wunsch von Geschäftsführerin Woodward, die viele Jahre in Paris gearbeitet hat – französische Patisserie offerieren. Das Hotel verfügt zudem über einen 400 Quadratmeter großen Fitness- und Wellnessbereich, der auch Gästen von außerhalb offen steht.

Und zur IAA im September sind „wir quasi schon voll“, berichtet Lisa Carusone. Ihre Chefin Woodward hat aber nicht nur Geschäftskunden als Gäste im Fokus: „Frankfurt ist ein schönes Ziel für den Leisure-Reisenden. Das wird gar nicht genug beworben. Frankfurt selbst ist wunderschön und auch die Umgebung. Man ist ruckzuck im Rheingau: Das ist die schönste Ecke Deutschlands. Außerdem ist man sehr schnell in der Stadt, aber auch wieder draußen, was ein großer Vorteil zu einer riesigen Stadt wie London oder New York ist.“

Quelle: op-online.de

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