So macht Ihr Türkei-Urlaub Spaß

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Eine Bootsfahrt über den Bosporus führt Sie vorbei an der Skyline von Istanbul und gehört zu einem Türkei-Urlaub in der Metropole unbedingt dazu.

Die Türkei hat mehr zu bieten als Döner, Ayran und Baklava. Erleben Sie beeindruckende Moscheen, bunte Bazare und eine einzigartige Mischung aus Orient und Okzident. Hier erfahren Sie die wichtigsten Tipps, damit Ihr Türkei-Urlaub unvergesslich wird.

Istanbul, Izmir oder Antalya – drei Reiseziele für Ihren Türkei-Urlaub

In der Türkei warten nicht nur Strand und Meer, sondern Sie können auch jede Menge kulturelle Highlights entdecken. Die meisten Sehenswürdigkeiten hat Istanbul zu bieten. Besuchen Sie die weltbekannte Hagia Sofia – einst Kirche, dann Moschee, jetzt Museum. Oder schlendern Sie durch den ehemaligen Herrschersitz des Sultans, den Topkapi-Palast. Mit rund 14 Millionen Einwohnern ist Istanbul die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei. Wenn Sie in Ihrem Urlaub eine pulsierende Metropole erleben wollen, dann sind Sie in Istanbul richtig.

Etwas kleiner, aber dafür charmanter ist Izmir. Es liegt direkt an der türkischen Ägäis-Küste und war deshalb im Osmanischen Reich ein wichtiger Handelsplatz. Wenn Sie nach Izmir reisen, dürfen Sie sich eine Fahrt mit der berühmten Seilbahn nicht entgehen lassen. Unbedingt probieren sollten Sie außerdem Kumru. Dieses getoastete Sandwich belegt mit geschmolzenem Käse und gebratener, scharfer Salami bekommen Sie nur rund um Izmir serviert.

Wenn Sie Ihren Türkei Urlaub lieber entspannt am Strand verbringen möchten, dann empfiehlt sich Antalya im Süden des Landes. Im Sommer sind die langen, weißen Sandstrände und blauen Buchten von Touristen überlaufen. Im Herbst dagegen herrscht weniger Trubel. Die Temperaturen können bis in den Dezember hinein bei mehr als 20 Grad liegen. Flüge zu allen drei Destinationen starten mehrmals täglich von verschiedenen deutschen Flughäfen.

Türkisch für Anfänger

Der größte Unterschied zwischen der Türkei und Europa ist die Religion. In einem muslimischen Land herrschen automatisch andere Sitten und Gebräuche als in einem christlichen. Viele Touristen informieren sich vorher nicht über die Kulturunterschiede und verhalten sich unhöflich, meistens ohne sich dessen bewusst zu sein. Das führt zu Missverständnissen und Konflikten. Da hilft es, wenn Sie zumindest drei Worte Türkisch sprechen. Mit „lütfen“ (bitte), „sagol“ (danke) und „kusura bakma“ (es tut mir leid) zaubern Sie ein Lächeln auf die Lippen der Einheimischen und ein Tritt ins Fettnäpfchen wird Ihnen viel eher verziehen.

Wenn Sie Ihren türkischen Gesprächspartner mit Ihren Sprachkenntnissen beeindruckt haben, kann es passieren, dass Sie gleich zum Abendessen eingeladen werden. Die Gastfreundschaft nimmt in der türkischen Kultur einen hohen Stellenwert ein. So eine Einladung sollten Sie nicht ausschlagen, denn das würde Ihren Gastgeber kränken und Ihnen entginge eine Kostprobe der köstlichen türkischen Küche.

Ein kleines Gastgeschenk mitzubringen, ist in jedem Fall angebracht. Denken Sie daran: Viele Muslime trinken keinen Alkohol. Deshalb sollten Sie statt einer Flasche Wein lieber Süßigkeiten überreichen. Politik und Religion sind Themen, die Sie nicht gleich bei einem ersten Treffen ansprechen sollten. Fragen Sie Ihren Gastgeber lieber nach seiner Familie oder seinem Beruf, machen Sie Komplimente über das Essen und erzählen Sie, wie gut Ihnen die Türkei gefällt.

Quelle: op-online.de

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