Sparkurs trifft auch Vereine

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Handarbeit in netter Gesellschaft, auch solche Angebote gibt es in den Bürgerhäusern.

Frankfurt - Auch das vermeintlich reiche Frankfurt kommt ums Sparen nicht herum, Gerade in der Faschingszeit müssen sich die 941 Vereine der Mainmetropole mit dem Gedanken vertraut machen, dass sie bei der Nutzung der städtischen Bürgerhäuser künftig mehr Miete als bisher bezahlen werden.

Der Geschäftsführer der städtischen ABG Holding, Frank Juncker, mochte jetzt in der Frankfurter Presse nicht einmal eine Schließung von Bürgerhäusern ganz ausschließen. .

Auslöser für die Debatte ist die Vorgabe für die ABG-Tochter Saalbau AG, Betreiberin von 25 Bürgerhäusern, fast eine Million Euro im 2013er Haushalt einzusparen. Betroffen sind die Unterstützungsleistungen für Veranstaltungen. Sie machten es möglich, dass bisher zum Beispiel ein Saal 19 Euro pro Abend und ein Clubraum nur 13 Euro kosteten. Nun aber wird der Etat für derartige Subventionen von 6,1 auf 5,2 Millionen Euro sinken. Zumindest sieht dies der Haushaltsentwurf für 2013 vor.

Betroffen wären von den Kürzungen - falls sie nicht noch durch das Stadtparlament abgewendet werden - alleine im Themenbereich Fasching und Kultur weit über 17 000 Veranstaltungen. Sportveranstaltungen sollen dem Vernehmen nach nicht betroffen sein. Einer Meldung der Frankfurter Rundschau zufolge bleibt der Etat für Zuschüsse der Saalbau stabil bei sechs Millionen Euro. Nutznießer sind 92 Sportvereine mit rund 12 500 Veranstaltungen.

Frankfurt gibt rund drei Milliarden Euro pro Jahr aus und erarbeitet derzeit Vorschläge, wie ein Betrag von 50 Millionen Euro eingespart werden kann. Bisher verlief die Diskussion zäh.

mic

Quelle: op-online.de

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