Haltestellen und Parkhaus

Spatenstich für Fernbusbahnhof

Frankfurt - Für Fernbusreisende ist Frankfurt immer noch ein Ärgernis. Improvisierte Halteplätze ohne Sitzbänke, Schutz vor Regen und brennender Sonne. Das soll vom nächsten Jahr an besser werden.

Die Bauarbeiten für den geplanten Fernbusbahnhof in Frankfurt haben begonnen. Auf der Südseite des Hauptbahnhofs sollen in drei Abschnitten auf einem bisherigen Parkplatz in den nächsten drei Jahren 14 Halteplätze entstehen. Die vier ersten sollen im Frühjahr 2016 fertig sein, die komplette Fertigstellung ist für 2018 geplant. Dann könnte auf dem Platz auch ein Hochhaus stehen, für das die Planungen noch nicht begonnen haben. Zusammen mit den ersten Bus-Halteplätzen werde auf einem Teil des Areals zunächst ein temporäres, mehrstöckiges Parkhaus gebaut, sagte der Frankfurter Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) heute beim ersten Spatenstich. Darin sollen neben 350 Pkw-Plätzen auch 300 Fahrrad-Parkplätze sowie eine Werkstatt und eine Waschanlage für Fahrräder entstehen.

Rund 8,5 Millionen Euro investiert die Immobiliengesellschaft CA Immo, der das Grundstück gehört, in die erste Bauphase. Parkhaus und Busbahnhof werden von einer Tochter der städtischen ABG Holding betrieben. In der zweiten Phase plane CA Immo ab Sommer 2016 den Bau eines Gebäudes mit Tiefgarage auf dem Grundstück, sagte Jakob Vowinkel, Leiter der Frankfurter Niederlassung des Unternehmens. Das temporäre Parkhaus solle dann wieder verschwinden. Im Hochhausrahmenplan sei auf dem Grundstück ein 100 Meter hohes Hochhaus vorgesehen.

Bus, Bahn und Tram -Metropolen im Test

Am Verkehrsknotenpunkt Frankfurt kommen pro Tag rund 180 Fernbusse an, ebenso viele fahren ab. Derzeit kommt es rund um den Parkplatz immer wieder zu brenzligen Situationen, weil Busfahrer auf den engen Straßen zwischen Autos, Radfahrern und Fußgängern Halteplätze suchen. Für die Reisenden fehlen Sitzgelegenheiten, Unterstellmöglichkeiten und Toiletten. (dpa)

Quelle: op-online.de

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