Saturn, Mars, Jupiter und Merkur

Spektakuläre Planeten-Parade am Nachthimmel

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Offenbach - Saturn, Mars, Jupiter und Merkur gleichzeitig am Nachthimmel: Diese Parade ist derzeit mit bloßem Auge sichtbar.

Für Wissenschaftler ist das seltene Ereignis im wahrsten Sinne ein Hingucker, wie diese Grafik aus dem Darmstädter Kontrollzentrum ESOC der Europäischen Raumfahrtagentur ESA veranschaulicht. Sie zeigt den Blick zum (hoffentlich wolkenlosen) Nachthimmel am heutigen Freitagabend im schmalen Zeitfenster zwischen 21.30 und 22 Uhr. Im Südosten der bogenförmigen Linie über Deutschland steht Saturn gefolgt von Mars, Jupiter und schließlich Merkur im Nordwesten. Gestern Abend war im Osten sogar noch der Mond zu sehen; heute jedoch geht er wegen der länger werdenden Tage zu spät auf, um noch dabei zu sein.

Die Uhrzeit in der Grafik ist wie in der Raumfahrt üblich die Greenwich Mean Time (GMT), MESZ ist zwei Stunden später. „Merkur ist schwierig zu beobachten, da seine Bahn sehr dicht an der Sonne verläuft. Wenn man ihn sieht, dann meist kurz vor Sonnenauf- oder kurz vor Sonnenuntergang im noch hellen Himmel“, erläutert Michael Khan, Missionsanalytiker bei der ESA. Doch nicht nur deshalb ist die Konstellation besonders: Die Bahnen der einzelnen Planeten verlaufen zwar in etwa auf derselben Ebene um die Sonne, jeder Planet jedoch hat seine eigene Umlaufgeschwindigkeit. Und noch seltener ist der gleichzeitige Anblick von fünf Planeten - hierfür müsste sich noch die Venus dazugesellen.

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Quelle: op-online.de

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