Für die Hinterbliebenen

Spendenaktionen nach Polizisten-Tod gestartet

+
Polizisten stehen in Herborn auf einem abgesperrten Bahnsteig. Hier war bei einer Messerattacke ein 46 Jahre alter Polizist getötet worden. Ein weiterer Beamter sowie der mutmaßliche Täter wurden schwer verletzt.

Herborn/Mannheim - Der gewaltsame Tod eines Polizisten in Herborn sorgt weiterhin für große Anteilnahme. Die Polizei in Mittelhessen richtete ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen ein.

Der Fall sorgte auch über die Landesgrenze hinweg für Bestürzung: "Diese traurige Nachricht hat uns alle sehr betroffen gemacht und erschüttert", berichtete Thomas Mohr, Chef der Mannheimer Bezirksgruppe der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die Gruppe hatte demnach an Weihnachten gemeinsam mit der Markus-Paul-Stiftung eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Erlöse sollen den Familien des Getöteten sowie des verletzten Beamten zugutekommen. Es seien bereits zahlreiche Spenden und Beileidsbekundungen eingegangen. Die Stiftung setzt sich nach eigenen Angaben für Opfer von Gewalt ein.

Lesen Sie dazu auch:

Herborn schockiert nach Polizisten-Tod

Der 46 Jahre alte Polizeibeamte war bei einem Einsatz an Heiligabend im mittelhessischen Herborn getötet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte in einem Regionalzug im Bahnhof ein betrunkener 27-Jähriger den Polizisten sowie einen Kollegen mit einem Messer angegriffen. Er traf den Familienvater tödlich, der 47-jährige Kollege erlitt schwere Verletzungen. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im hessischen Landtag, Alexander Bauer, sprach am Montag von "niederträchtigen Angriffen".

Prozess um tödlichen Messerangriff auf Polizisten

dpa

Quelle: op-online.de

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion