Flüchtiger macht sich nass

Frankfurt (sef) – Einige Stunden nach Mitternacht ist es, als den Beamten einer Funkstreife in der Fahrgasse eine Person auffällt, die eine große dunkle Tasche unterm Arm hat. Die Polizisten entschließen sich zu einer Kontrolle und wenden ihr Fahrzeug. Kurz darauf werden sie Zeugen eines verwegenen Fluchtversuchs.

Wie die Polizisten später zu Protokoll geben, näherten sie sich in Höhe der Hausnummer 8 erneut dem Unbekannten:

Sie müssen feststellen, dass die zuvor erwähnte Tasche verschwunden ist. Während nun ein Kollege mit der Kontrolle beschäftigt ist, sucht der andere nach der Tasche und findet sie hinter einem Blumenkübel. In der Tasche entdeckt er ein Brecheisen, zwei Schraubendreher, eine Handsäge, Handschuhe und ein Paar Sportschuhe. Der Kontrollierte, bei dem es sich um einen 36-jährigen, hier wohnsitzlosen Kroaten handelt, flüchtet darauf unvermittelt bis zur Alten Brücke. Dort ist jedoch nicht das Ende der Reise: Waghalsig springt er einige Meter in den Main.

Kurze Zeit später kann er wieder gerettet werden. Zunächst versorgen ihn die Sanitäter eines Rettungswagens vor Ort, um ihn später in ein Krankenhaus zu bringen. Dort können die Ärzte keine schwereren Verletzungen feststellen.

Da sich dem 36-Jährigen nichts nachweisen ließ und er polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten ist, wurde er nach Feststellung seiner Personalien wieder entlassen. Seine Tasche samt Inhalt stellte die Polizei sicher.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Arno Bachert/pixelio.de

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