Ermittlungen gegen Honorarkonsulin

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Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat gegen die kongolesische Honorarkonsulin Prinzessin Odette Maniema Krempin Ermittlungen wegen Steuerbetrugs eingeleitet.

Frankfurt - Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat gegen die kongolesische Honorarkonsulin Prinzessin Odette Maniema Krempin Ermittlungen wegen Steuerbetrugs eingeleitet.

Dies bestätigte heute der Sprecher der Behörde, Thomas Bechtel. Weitere Angaben wollte er nicht machen. Die „Bild“-Zeitung hatte am Mittwoch berichtet, dass der hessische Generalstaatsanwalt Hans-Josef Blumensatt eine diplomatische Immunität der Honorarkonsulin verneint habe. Maniema Krempin ist nach Berichten über den ungeklärten Verbleib von Spendengeldern in die Schlagzeilen geraten.

Verbleib von 80.000 Euro an Spenden unklar

Das ZDF-Magazin „Frontal 21“ hatte berichtet, dass die Frankfurter Honorarkonsulin Spenden für das „Deutsch-Afrikanische Jugendwerk“ gesammelt habe. Die Organisation sei aber beim „Deutschen Spenden- TÜV“ - dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) - nicht bekannt und trage auch nicht dessen Spendensiegel. Nach Angaben des TV-Magazins sammelte die Prinzessin in Frankfurt über 80.000 Euro an Spenden. Der genaue Verbleib des Geldes sei unklar.

Quelle: op-online.de

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