Nach tödlichem Unfall

Geisterfahrer wegen Mordes angeklagt

Limburg - Ein Mann wird auf der Flucht von der Polizei zum Geisterfahrer und verursacht einen Frontalzusammenstoß, bei dem eine Autofahrerin ums Leben kommt. Nun klagt die Staatsanwalt Limburg den 44-Jährigen wegen Mordes an.

Nach einer tödlichen Geisterfahrt erhebt die Limburger Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen einen 44-jährigen Autofahrer. Eine 21 Jahre alte Frau war Ende Januar bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 49 bei Limburg ums Leben gekommen. Der Mann habe sich einer Verhaftung durch die Polizei entziehen wollen und bei seiner Fahrt auf der falschen Spur dann den Tod von anderen Verkehrsteilnehmern und sich selber in Kauf genommen, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Limburg. Der polizeibekannte Mann soll mit gestohlenen Nummernschildern an seinem Auto ohne Führerschein unterwegs gewesen sein, als ihn eine Streife stoppen wollte. Daraufhin habe er gewendet und sei auf der Bundesstraße auf der falschen Spur gegen den Wagen der jungen Frau gefahren. Der 44-Jährige erlitt selbst schwere Verletzungen bei dem Unfall.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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