Seltener Pilz in Hessen

Der „Stachelbart“ steht für gesunden Wald

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Der Stachelbart, ein seltener Pilz.

Forscher haben in hessischen Wäldern den seltenen „Ästigen Stachelbart“ nachgewiesen. Der Pilz, wissenschaftlich Hericium coralloides, wächst auf den Stämmen morscher Laubbäume und auf Totholz.

Sein Auftreten sei ein Beleg für einen besonders naturnahen Wald, sagte ein Sprecher von Hessen-Forst über den Urzeit-Pilz, der wegen seines Aussehens gelegentlich als „Wald-Koralle“ bezeichnet wird. „Wir werden die Lebensbedingungen für diesen Exoten gezielt fördern“, sagte der Sprecher. „Weil Artenvielfalt jedes Waldökosystem stabilisiert, überlassen wir gezielt einzelne, absterbende Bäume und totes Holz der Natur als Lebensgrundlage für viele Tier-, Pilz- und Pflanzenarten“, so Hessen-Forst.

Quelle: op-online.de

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