„Offenbach und Frankfurt als Herzstück“

Stadtgrenzen in der Region verschwimmen

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Frankfurt/Offenbach - Die Politiker „hibb de Bach und dribb de Bach“ sind sich einig: Die Zeit der Rivalität zwischen Offenbach und Frankfurt ist Vergangenheit. Was zählt, ist die Zusammenarbeit zum Wohl der gesamten Region.

Unter dem Motto „Brückenschlag: Städte wachsen zusammen“ thematisiert der gerade laufende „Architektursommer Rhein-Main 2015“ noch bis zum 27. September in Offenbach, Frankfurt, Wiesbaden und Mainz die Zusammenarbeit in der Region. In 30 Veranstaltungen sollen Entwicklungsmöglichkeiten ausgelotet werden. Ein Höhepunkt ist dabei ein Wassertaxi, initiiert von der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach, das noch bis Sonntag zwischen Frankfurt und Offenbach pendelt. In der Zeit zwischen 14 und 22 Uhr sind zwei Boote zwischen dem Ruderverein Hellas am Offenbacher Nordring und dem Holbeinsteg in Frankfurt unterwegs - eine ganz neue Verbindung zwischen den beiden Städten.

Von Offenbach und Frankfurt als „Herzstück“ der Rhein-Main-Region schwärmte auch Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) bei der Auftaktveranstaltung des Architektursommers im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt. Seien in der Vergangenheit noch Chancen verpasst worden - Stichworte Kliniken oder Sportstätten - gebe es heute eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Auch der aus Offenbach stammende hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sieht die Städte zusammenwachsen. Witze über das vermeintlich problematische Miteinander der Nachbarstädte taugten nur mehr für den Fasching. Die Zusammenarbeit in der Region müsse gleichwohl weiter vorangetrieben werden, um etwa die großen Infrastrukturmaßnahmen der nächsten Jahre bewältigen zu können.

ad/isi

Quelle: op-online.de

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