Land auf Rekordjagd

Einnahmen aus Gewerbestuern weiter auf sehr hohem Niveau

Wiesbaden - Die hessischen Städte und Gemeinden konnten im ersten Halbjahr wieder  hohe Gewerbesteuer-Einnahmen verbuchen.

Mit knapp 2,25 Milliarden Euro lagen sie 3 Prozent unter dem im Vorjahreszeitraum erreichten Rekordwert, teilte das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Damit habe sich die "relativ stabile Entwicklung der letzten Jahre" fortgesetzt. Allerdings hätten die Städte und Gemeinden sehr unterschiedliche Gewerbesteuereinnahmen vorzuweisen: Knapp die Hälfte (49,4 Prozent) kam von den 421 kreisangehörigen Gemeinden. Die restlichen 50,6 Prozent von den fünf kreisfreien Städten. Mit Abstand am meisten nahm Frankfurt mit knapp 865 Millionen Euro ein - das sind etwa 38,5 Prozent des gesamten Steueraufkommens. Von Januar bis Juni 2014 hatte die Mainmetropole noch knapp 950 Millionen Euro verbucht. "Die Gewerbesteuer schwankt in den einzelnen Gemeinden von Halbjahr zu Halbjahr ganz erheblich", sagte ein Sprecher des Landesamtes. Auf Frankfurt folgten mit großem Abstand die Großstädte Wiesbaden, Darmstadt, Kassel und Offenbach. Vor allem Darmstadt musste herbe Verluste verkraften: Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 gingen die Einnahmen um 60 Prozent auf 32,9 Millionen Euro zurück. Im gesamten vergangenen Jahr hatten die hessischen Städte und Gemeinden die Rekordsumme von knapp 4,5 Milliarden Euro Gewerbesteuer eingenommen. Das waren 7,5 Prozent mehr als 2013.

Quelle: op-online.de

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