Statt Henninger-Turm jetzt Eschborn

Frankfurt - Der Radklassiker „Rund um den Henninger-Turm“ bekommt in diesem Jahr nicht nur einen neuen Namen. Auch Start und Zielpunkte sowie die Route ändern sich künftig. So starten die Fahrer unter dem Titel „Eschborn-Frankfurt City Loop“ in dieser 48. Ausgabe des berühmten Radrennens erstmals in Eschborn, das Ziel der Profis ist das Neubaugebiet Frankfurt-Riedberg.

Grund für die Namensänderung war der Ausstieg des ehemaligen Hauptsponsors Henninger Bräu. Ein neuer Geldgeber konnte jetzt mit Eschborn gewonnen werden. Dorthin wurden auch der Start der Rennen und die Zieleinläufe der drei Velo-Touren sowie der Skater verlegt. Und so heißt es in diesem Jahr Möbelhaus-Parkplatz statt Brauereihof und Büroburg statt der legendären Start-/Zielgerade am Sachsenhäuser Berg. Auch der Zieleinlauf für die Profis hat sich geändert. Diesen haben die Veranstalter ins Frankfurter Neubaugebiet Riedberg verlegt um so ein wenig Werbung für Deutschlands zweitgrößtes Baugebiet nach dem Hamburger Hafen zu machen. Vorteil für die Radsportfans: Sie können in diesem Jahr zwischen zwei Zielbereichen wählen, an denen ein buntes Programm rund um das Rennen stattfindet. Neben Livemusik mit den Rodgau Monotones (Riedberg) und den Hessen-Rockt-Siegern „Seven Hell“ (Eschborn), bieten die Rennzentren unter anderem auch einen Segway-Parcours, Bungee-Run und „Lottis-Reste-Rampe“, bei der alte Schilder und Banner von „Rund um den Henninger-Turm“ erstanden werden können.

Mit dem neuen Namen hat sich auch die Streckenführung des 190,8 Kilometer langen Rennens geändert: Vom Start in Eschborn geht es zunächst über Lorcher Straße, Hausener Weg und Schloßstraße nach Frankfurt hinein. Vorbei an der Messe und entlang der Mainzer Straße biegen die Radler dann auf die Bockenheimer Landstraße ab und folgen der Zeppellinallee stadtauswärts in Richtung Riedberg. Von dort zieht sich die Strecke dann über Oberursel, Feldberg, Kittelhütte, Glashütten, Fischbach, Eppstein, Lorsbach, Hofheim, Kelkheim, Sulzbach, Schwalbach, Mammolshain, Königstein und Kronberg nach Eschborn. Dabei wird der Teil zwischen Glashütten und Königstein zweimal gefahren.

Mit der neuen Streckenführung ändern sich auch die damit verbundenen Straßensperrungen rund um das Rennen. So ist die Frankfurter Innenstadt rund um das Westend über den gesamten Zeitraum des Rennens gesperrt. Wer das Rennen vom Startpunkt in Eschborn verfolgen möchte, kommt dorthin am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (S3/S4, Haltestellen Eschborn und Eschborn-Süd). Zum Zieleinlauf am Riedberg fahren U2 (Riedwiese/Mertonviertel) und U3 (Niederursel). Schwieriger wird es da schon für all jene, die sich einen Platz entlang der beliebten Streckenabschnitte im Taunus, wie beispielsweise Mammolshain oder dem Feldberg, sichern wollen. Aufgrund der Streckensperrungen rät die Polizei bereits früh am Morgen zu fahren, bevor die Zugänge gesperrt werden. Zudem müssen die Zuschauer einplanen, nicht direkt nach dem Feld der Elite aufbrechen zu können, da die Streckensperrungen noch bis nach dem Rennen der U23-Fahrer bestehen bleiben.

Weitere Informationen zum Rennen gibt es auf der Internetseite http://www.eschborn-frankfurt.de und täglich zwischen 9 und 18 Uhr bei der Hotline des Bürgertelefons unter 0170/7045309.

Quelle: op-online.de

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