Wasserwurf führte zu Karambolage: Scherzbolde müssen zahlen

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Ein als sommerliche Erfrischung gedachter Wasserwurf auf Autos und Passanten ist zwei jungen Männern teuer zu stehen gekommen. Sie haben jeweils 150 Euro an den Deutschen Kinderschutzbund zu zahlen.

Frankfurt - Ein als sommerliche Erfrischung gedachter Wasserwurf auf Autos und Passanten ist zwei jungen Männern teuer zu stehen gekommen. Sie haben jeweils 150 Euro an den Deutschen Kinderschutzbund zu zahlen.

Im Gegenzug stellte das Amtsgericht Frankfurt das Strafverfahren gegen die 29 und 27 Jahre alten Angeklagten ein, teilte die Vorsitzende Richterin am Freitag mit. Ein an diesem Tag vorgesehener Hauptverhandlungstermin wurde deshalb aufgehoben. Gemeinsam mit zwei weiteren Bekannten, die die Geldbuße bereits im Vorfeld zahlten, hatte man an dem Abend im Juni 2008 zunächst ein Fußballspiel im Fernsehen angeschaut.

Kurz vor Mitternacht kamen die Männer auf den Gedanken, vom Wohnungsfenster aus am Haus vorbei laufende Passanten mit Wasserbeuteln zu bewerfen. Ein Mann wich vor Schreck über die unfreiwillige Erfrischung auf die Fahrbahn aus, wo ein Auto mittlerweile ebenfalls getroffen und zum Bremsen veranlasst worden war. Die Folge war ein Auffahrunfall mit einem Sachschaden von rund 6000 Euro.

dpa

Quelle: op-online.de

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