Bis 21 Uhr

Streik der Lokomotivführer: S-Bahn betroffen

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Frankfurt - Wer auf die Bahn angewiesen ist, der muss sich heute Abend auf massive Verspätungen und Ausfälle einstellen. Betroffen sind auch die S-Bahn-Linien S1 bis S9.

Der Warnstreik der Lokführergewerkschaft GDL sorgt am Frankfurter Hauptbahnhof für Verspätungen und stellt Reisende auf eine Geduldsprobe. Schon kurz nach Beginn des Warnstreiks um 18 Uhr bildete sich am Informationsstand eine mehrere Meter lange Schlange, die immer länger wurde. Für Verbindungen nach Berlin, München und Passau wurden etwa Verspätungen von mehreren Stunden angeschlagen. Auch der S-Bahn-Verkehr in Frankfurt war betroffen. Die meisten Reisenden zeigten wenig Verständnis für den Warnstreik. Die Lokführergewerkschaft GDL will dem ersten Warnstreik ein oder zwei weitere folgen lassen. Dies gelte für den Fall, dass die Deutsche Bahn kein Angebot für kürzere Arbeitszeiten für das gesamte Zugpersonal vorlege, sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Montagabend im Berliner Hauptbahnhof zum Auftakt des bundesweiten Warnstreiks.

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Seit 18 Uhr läuft der Warnstreik der Lokführer. Dauern wird er nach Auskunft des RMV bis 21 Uhr heute Abend. Betroffen sind auch Strecken in Hessen. Auf der Internetseite warnt der RMV vor „massiven Ausfällen und Verspätungen“ bei den S-Bahn-Linien S1 bis S9. Außerdem können nach Auskunft des Verkehrsbundes die Bahnlinien 55 (Frankfurt - Hanau - Aschaffenburg - Würzburg), 61 (Dreieichbahn), 75 (Wiesbaden, Darmstadt - Aschaffenburg)

(dpa/sma)

Quelle: op-online.de

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