Streit unter Verkehrsteilnehmern

Streit zwischen Pkw-Fahrer und Fußgänger endet tödlich

Frankfurt - Es ist eine Situation, wie sie eigentlich täglich vorkommt: Zwei Verkehrsteilnehmer in Frankfurt geraten in Streit. Doch diese Auseinandersetzung endet tödlich:

Mit dem Geständnis eines 53-Jährigen hat heute am Landgericht Frankfurt der Prozess um den tödlichen Stoß gegen einen Fußgänger begonnen. Der 53-Jährige gab zu, den 80 Jahre alten Mann im März 2009 in Frankfurt-Griesheim im Streit so geschubst zu haben, dass dieser zu Boden ging und sich verletzte. Der alte Mann war drei Wochen später an den Folgen eines Oberschenkelhalsbruchs gestorben.

Der 53-Jährige war mit dem Auto unterwegs gewesen und mit dem Fußgänger in Streit geraten. Der 80-Jährige habe sich über seinen Fahrstil mokiert und eine Einkaufstasche gegen den Kofferraumdeckel geschleudert, sagte der Angeklagte. Daraufhin sei er ausgestiegen, habe den Mann zur Rede gestellt und ihn gestoßen.

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Die Staatsanwaltschaft geht in der Anklage von Körperverletzung mit Todesfolge aus. Zumindest der Stoß sei als vorsätzliche Tat einzustufen. Mit dem Tod des Opfers aber habe der Angeklagte nicht rechnen können. Die Schwurgerichtskammer will den Prozess nach drei weiteren Verhandlungstagen Anfang Dezember abschließen.

(dpa)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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