Schüssen ging heftiger Streit voraus

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Dem Frankfurter Familiendrama mit zwei Toten ist ein langer Streit vorausgegangen. Während der Auseinandersetzung soll der 67 Jahre alte Vater zunächst seinen Sohn, kurz darauf seine Frau erschossen haben.

Frankfurt - Nach Ermittlungen der Polizei hat es vor den tödlichen Schüssen auf eine Frau und einen Mann in Frankfurt einen heftigen Streit gegeben: Am Ende scheint der 67 Jahre alte Ehemann und Vater seine Ehefrau und seinen Sohn erschossen zu haben.

Dem Frankfurter Familiendrama mit zwei Toten ist ein langer Streit vorausgegangen. Die Auseinandersetzung eskalierte gestern in einem Ausmaß, dass der 67 Jahre alte Vater zunächst seinen Sohn und kurz darauf seine Frau erschossen haben soll. Das Polizei heute in Frankfurt.

Die beiden Opfer starben noch am Tatort

Worum es bei dem Streitigkeiten ging, verrieten die Ermittler nicht. Sowohl Täter als auch Opfer sind Marokkaner. Den Ablauf schildert die Polizei folgendermaßen: Der 38 Jahre alte Sohn hatte seinen Vater am Vormittag in dessen Wohnung besucht. Im Laufe des Streitgesprächs habe der 67-Jährige seinen Sohn erschossen. Anschließend soll der Täter in die Wohnung seines getöteten Sohnes im Nachbarhaus geeilt sein, dort seine 53 Jahre alte Ehefrau angetroffen und ebenfalls erschossen haben. Die beiden Opfer starben noch am Tatort. Der mutmaßliche Täter und Zeugen alarmierten unabhängig voneinander die Polizei.

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Die Ermittler brachten den Beschuldigten dazu, sich vor der Haustür den Beamten zu stellen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Mann hat Frau und Sohn vermutlich mit der Pistole erschossen, die die Beamten bei ihm sicherstellten. Der 67-Jährige, der der Polizei nicht bekannt war, soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Mit einem Ergebnis der Obduktion der Leichen rechnete die Polizei frühestens morgen.

dpa

Quelle: op-online.de

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