Ordnungsamt wehrt sich gegen Vorwürfe

DFB-Akademie: Streit zwischen Rennklub und Stadt schwelt weiter

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Frankfurt - Das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt hat gestern in einer Mitteilung Darstellungen des Frankfurter Renn-Klubs 2010 widersprochen, das Amt habe sich bei der Erteilung straßenrechtlicher Genehmigungen für die Galopprenntage 2015 „dilettantisch“ verhalten.

Im Streit um die Ausrichtung des letzten Renntags in diesem Jahr am vergangenen Sonntag beruft sich der Renn-Klub auf diese Genehmigungen. Dem Klub droht ein hohes Ordnungsgeld, weil er die Rennen veranstaltete, obwohl am 15. November Volkstrauertag war, ein sogenannter stiller Feiertag, für den besondere Regeln gelten. Am vergangenen Freitag vom Ordnungsamt auf den Feiertag hingewiesen, hatte sich der Renn-Klub trotzdem für die Durchführung seines Renntags entschieden, zu dem rund 3000 Besucher auf die Galopprennbahn nach Niederrad kamen. Ein Informationsschreiben des Ordnungsamts zur besonderen Gesetzeslage sei nicht beachtet worden, heißt es von Seiten des Amts.

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Zwar seien dem Renn-Klub im April dieses Jahres die straßenrechtlichen Genehmigungen für die geplanten Galopprenntage, also auch jenen am 15. November, erteilt worden, doch würden sich solche Genehmigungen ausschließlich auf verkehrsrechtliche Aspekte beziehen. Feiertagsrechtliche Regelungen spielten in diesem Zusammenhang keine Rolle und dürften vom Ordnungsamt „gar nicht erst zur Beurteilung verkehrsrechtlicher Maßnahmen herangezogen werden“, schreibt die Stadt. Es sei Aufgabe des Veranstalters, auf Einhaltung geltender Normen zu achten.

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cnn

Quelle: op-online.de

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